Erkenntnis des Tages, Teil XYZ

Es ist erstaunlich schwierig, betrunken einkaufen zu gehen. Insbesondere, wenn man normale Lebensmittel und keinen Alkohol kaufen muss. Betrunken zu tippen geht da schon sehr viel leichter.

Meine Nominierung für den sinnlosesten Dialog 2009

D.: Sag mal, wem hast du eigentlich dein Handy geliehen?

Ich: Um, niemandem.

D.: Doch, ich habe vorhin versucht, dich anzurufen, aber da ist XY drangegangen.

Ich: Aha? Auf meinem Handy ist kein Anruf von dir eingegangen.

D.: Na, und dann habe ich XY gefragt, ob ich dich sprechen könnte, aber XY wusste nicht, wo du steckst. Ich musste auch erst erklären, wer du bist, der wusste gar nicht, was ich wollte.

Ich: Was damit zu tun haben mag, dass XY mich nicht kennt.

D.: Ja, aber warum hast du ihm dann dein Handy gegeben?

Ich: Habe ich nicht.

D.: Aber warum ist dann XY drangegangen?

Ich: Schon mal überlegt, dass du dich verwählt hast?

D.: Hm…

Obligatorischer Eintrag für Oktober

Tipp des Tages:  Rain Radio bei last.fm produziert nicht etwa Lieder über Regen, sondern jede Menge koreanische Popmusik. Ich bin ja seit I’m a Cyborg but that’s OK auch ein großer Fan von Rain, aber K-Pop und Kopfschmerzen gehen nicht so gut zusammen.  Dann lieber November Rain in der Dauerschleife.

Apropos Kopfschmerzen, eigentlich sollte ich alt genug sein, um zu wissen, dass mein Nacken etwas gegen exzessives Headbanging hat, aber manchmal muss man eben tun, was man tun muss. In related news sollte ich vielleicht doch endlich meinen Kleinstadt after dark/NSFW blog schreiben, da hätte ich auf jeden Fall einiges zu erzählen, hahaha.

Festzuhalten ist jedenfalls, dass ich gestern erst beim Niveau-Limbo gewonnen habe und dann später noch erfolgreich an einer Diskussion über Schopenhauer teilgenommen habe. Hurra!

Wenn ich mich jetzt noch erinnern könnte, weswegen ich das Wort „Vize-Horst“ notiert hatte, mal vom wunderbaren Wortklang abgesehen…

Wieder was gelernt

Alle Visa-Kreditkartennummern fangen mit 4 an, alle Mastercard-Nummern mit 5.

Wochenzusammenfassung

Standardsätze: „Oje. Oh je.“ „Gruselig.“ „Oje.“ „Oje, gruselig.“ „Oh weh.“

(Der Duden kennt übrigens auch noch „ojerum“, das ich noch nie gehört habe. Sagt das jemand? „Ojerum, ich wollte doch nur schnell zu Post, und jetzt bin ich in eine gruselige Wahlkampfveranstaltung reingeraten.“ Naja.)

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich plötzlich gewisse Wörter extrem häufig verwende (siehe auch „der Hass“), die ich jahrelang kaum verwendet habe. Zumal diese Wörter dann immer zu Universalbeschreibungen werden, oder andersherum eben gehäuft Situationen auftreten, die mit eben diesem Wort treffend beschrieben sind. Huhn-Ei-etc. Oje.

Moralische Frage (2)

Wenn in einem Garten seit Tagen Äpfel auf dem Rasen liegen, diese Äpfel also offensichtlich von niemandem eingesammelt werden, und wenn zudem der Zaun dieses Gartens auch nicht als solcher bezeichnet werden kann, dann ist es soch kein Diebstahl, wenn ich diese Äpfel einsammle, bevor sie verfaulen? Dachte ich mir. Hallo Mittagessen!

Mein Zebra ist schöner

Auch wenn ich vielleicht nicht die modisch-kompenteste Person bin (gestern bei Zara beinahe eine honeckerfarbene Kunstlederjacke gekauft), aber mein Zebra-Shirt ist wesentlich hübscher als das von H&M, auch wenn auf dem H&M-Shirt Pailettenapplikationen sind. Jawohl!

Update: Jetzt mit Bildern

H&M Zebra

H&M Zebra

fast wie bei MySpace

Mein Zebra

I win.

Tallinn

Kostenloses WIFI fast überall. Best tourist destination ever.

Moralische Frage

Soll man auf eine Abschiedsparty gehen, um zu feiern, dass die betreffende Person endlich verschwindet?

Wenn Ihnen diese Petition gefallen hat, möchten Sie vielleicht auch hier unterschreiben

Spaß mit Google- endlich mal sinnvolle Kontextanzeigen für wirklich wichtige Dinge, von denen ich sonst nie etwas mitbekommen hätte.

Aber vielleicht hier lieber doch nicht unterschreiben: Stoppt endlich Bravo, den Feind Nr.1 unserer Kinder

Leider scheint die ganze Website (inklusive YouTube-Konto, das eine perverse Faszination auf mich ausübt- insbesondere der nie ganz gerade sitzende Schlips des Sprechers hat es mir angetan) ernst gemeint zu sein.