Archiv für März, 2004

sososo…

Zurück in Hong Kong nach einer wunderbaren Woche Japan.
Fazit:
Die Häuser in Tokyo sind sehr niedrig.
Es ist alles so leise dort.
Die Menschen sind sehr entspannt (und gehen extrem langsam).
Ich bin extrem ungeduldig geworden (faidila! faidi!! faidiiii!).
So richtig überfüllt ist es Tokyo auch nicht (nein, auch nicht in Shibuya, Harajuku oder Shinjuku; mmh, dieses weltmännische Flair *lol*).
Und da ist überall so viel Platz (ähh, im Vergleich zu Hong Kong).
–> Ich werde einen echten Kultur-Schock erleiden, wenn ich zurück nach Deutschland komme. Hilfe!

Wahrscheinlich geht es mir so wie Roy, The Toxic Boy aus der ziemlich wunderbaren Gedichtsammlung von Tim Burton, der beim Einatmen von sauberer Luft stirbt…

8.Mai jedenfalls, ich will nicht zurück.

Und im Übrigen sind die Leute bei KLM extrem unfreundlich. Oder strunzdoof. Was soll die debile Frage, ob ich in einem Hotel wohne und HK$ besitze (um die Umbuchungsgebühr zu bezahlen, sie nähmen keine Euros), wenn ich gerade meine HK ID Card vorgezeigt habe? Naja, whatever. Angesichts der Bekloppten, die auf dem Flug nach Tokyo dabei waren, habe ich sowieso großes Mitleid mit allen Angestellten sämtlicher Fluggesellschaften. Ich möchte da als Highlight nur den Typen neben mir nennen, der sein Handy nicht ausschalten konnte, und während das Flugzeug auf die Starterlaubnis wartete, zweimal angerufen wurde. Dann zwang ihn eine Stewardess, den Akku rauszunehmen. Übrigens praktisch, dass die Flüge von Hong Kong über Tokyo weiter in die USA gehen, da kann man dann dünne, zarte Japanerinnen neben extrem übergewichtige Amerikaner setzen, dann klappt das auch in der Economy (so gesehen bei Northwest Airlines). btw (drifte ja eh gerade ab): Schön, dass sich Northwest Airlines mit NWA abkürzt, ich dachte immer, das wären Gangsta Rapper mit so Songs wie “Straight outta Compton” and “Fuck Tha Police”, nun ja, so kann man sich irren.

Positivliste:
- Konzerte und Festivals (insbesondere Tomte!!! Juhu, Hurricane!!! HH Stadtpark…)
- Clubs, in denen nicht nur Techno oder Canto-Pop gespielt wird (ich werde dann erstmal zwei Wochen lang im Golden Pudel Club leben *freu*)
- Fussball (und endlich einmal so wie’s soll)
- saubere Luft
- keine Patriotismus-Diskussion (oder doch?)
- Sonnabend frei (nicht von 9 bis 12 morgens arbeiten)
- alle Leute sind faul, und ich muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich freitags schon um 19.30 Feierabend mache
- ähh, und das war’s schon? Freunde und Familie (aber eigentlich habe ich meine Schwester dieses Jahr schon mehr gesehen als sonst, und meine Eltern besuchen mich immerhin in HK, nachdem sie ja seit 4 1/2 Jahren- d.h. seit meinem Umzug- nicht mehr in Ilmi waren). Und Freunde sind entweder eh um die Welt verstreut oder gerade wieder in Aufbruchsstimmung und überhaupt werde ich meine Sportteams extremst vermissen *schnüff* und ich habe noch nicht mal mit der Negativ-Liste begonnen…

Um diesen Eintrag nicht ein totales Rumgejammer enden zu lassen, noch die Verkündung, dass ich jetzt Fussball spielen. Ja, ihr dürft gerne über mich lachen (bis ich euch dann das Schienbein zertrete, denn meine Vorbild ist Dieter Eilts, harhar), ich bin wirklich noch viel schlechter als ich dachte, zumindest mit Ball. *lol* Für’s Uni-Team reicht es, das hat wirklich St.Pauli-Niveau. Ab nächster Woche gibt’s dann Sonntagsspiele…*freu* Also, stay tuned…

Und was bestimmt niemanden interessiert, mein Netball-Team hat’s sogar in die Endrunde der Liga geschafft (was nur heißen kann, dass die anderen Team so abgrundtief schlecht gewesen sein müssen, uargs). *lol* Wie singt man da? “Wunder gibt es immer wieder, lalalalaaa”

Und so sind wir alle (pluralis majestatis) wieder happy, ganz ohne Pillen. Kaufen Sie daher schon morgen meinen Ratgeber “Debil, aber Happy- Wie man durch das Tippen von übermäßig vielen *lol*s sein persönliches Glück finden kann”. Oder schicken Sie einfach gleich ‘nen Scheck, auch wenn Sie das Buch nicht interessiert, da spare ich mir das Tippen.

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