Archiv für April, 2006

Aaaaaaah, Schnee!

Ich dreh durch!

Kein Kommentar »

Dorfleben

Heute morgen um 7 von schrillen Gepfeife und Gegreische aufgewacht. Erster Gedanke: Mein Nachbar guckt auf Premiere "Die Trompeten von Jericho". Zweiter Gedanke: Die Welt geht unter (endlich!). Dritter Gedanke: Ich habe drei Tage geschlafen und es ist schon 1. Mai. Vierter Gedanke: Aaaargh! Widerstand zwecklos, deswegen irgendwas versucht zu machen. Unmöglich, weil die Krawallmenschen hartnäckig weiter krawallten. Auch bei geschlossenem Fenster. Für Regen gebetet, nichts passiert. Im Internet versucht zu recherchieren, ob irgendeine Demo stattfindet. Aber wieso hier und wieso um 7 Uhr morgens? Bis um 9 Uhr nichts gefunden, dann aufgerafft, mal nachzugucken. Da endete das Gepläre. Wahrscheinlichste These: Es handelte sich um den Abischerz der stinkenden Schüler des örtlichen Gymnasiums. Da habe ich zum ersten Mal Sympathie für Hardy Krüger (Jr.?) empfunden, der bei Abischerzen an meiner alten Schule immer die Polizei rief.

Doch dieses Highlight wurde dadurch getoppt, dass das Allererste, was ich beim Verlassen des Hauses sah, ein Neonazi mit "Germany"-Jacke und "Thor Steinar-Germania"-T-Shirt darunter war, der zur Vervollständigung seines Outfits einen grün-blau gestreiften Hackenporsche hinter sich her zog. Sehr herzig.

Die Sache mit den stinkenden Schülern musste ich mittags auch noch revidieren, weil der Hörsaal ohne Stundenten auch unsäglich stank.

Insgesamt also wieder ein fantastischer, spannender Tag.

Kein Kommentar »

Kill Grill 2

Warum riecht die Luft trotz Dauerregen nach Grillanzünder und Kohle?

Kommentare (2) »

Bratwurst-Overkill

Drei Brätel-Stände innerhalb von 100 Metern Fussgängerzone. Kein Wunder, dass es wie aus Kübeln schüttet.

Kein Kommentar »

Archiv, die 2. - Den kenn ich doch!

Mehr Spaß dank der NH:

1. In der Reihe "Freizeit sinnvoll genutzt" findet sich ein Artikel über Professor Kurtz, der von mir wegen unübersehbarer Ähnlichkeit "Jupp Heynckes" getauft wurde. Erstaunlicherweise war eben dieser wirklich lange Zeit aktiver Fußball-Spieler, der sogar in der DDR-Liga (= 2. Liga) kickte und dann lange als Übungsleiter bei Chemie IW Ilmenau tätig war. Also doch der verschollene Zwillingsbruder vom Jupp.

2. Elektro-Magnet-Gott Kallenbach sen. war mindestens 15 Jahre (weiter bin ich noch nicht mit der Recherche) Volkskammer-Abgeordneter der Nationalen Front (Sammelbecken für Nicht-SED-Kandidaten, die trotzdem gewählt werden durften).

3. Auch Genosse Eddi Kong taucht als Sekretär der APO INTET auf.

4. Meine alte Nemesis Frau Dr. S. wird zum Frauentag 1982 gefeatured, genauso verbittert aussehend wie heute. Interessanterweise ist sie seit 1969 an der Uni, war für 2 Jahre in Algerien tätig und kein SED-Mitglied.

5. 1982 findet sich auch der sehr jung aussehende Genosse Neundorf mit irrem Bart und irrer Frisur auf den FDJ-Seiten.

6. Auch Genosse Weiß ist zur selben Zeit gefeatured, schon damals als "ruhig und lakonisch" beschrieben.

7. Und auch die gnädige Dr. Biste war damals aktiv als Gewerkschaftsmitglied (ohne SED-Mitgliedschaft).

8. Weiterhin finden sich sinnlose Sachen zum damaligen Studenten Resagk (Wanderung von Rügen bis zum Thüringer Wald), P. Spieß (Motorrad-Bastler), Rauschenbach (AOL ET), Hecht (1/3 des heutigen Körperumfangs), Jäger (extrem engagiert in der marxistisch-leninistischen Sache) und Wykowski (Promotion 1972).

Kein Kommentar »

Auf nach Frankfurt!

Da es nachher nach Frankfurt (Main) zur Nippon Connection geht, schon mal ein mp3 (H.P. Baxxter kann einpacken) vom vielleicht bekanntesten Frankfurter. Zumindest fallen mir beim Anhören des mp3s keine weiteren Frankfurter ein (außer den Würstchen), aber da fällt einem sowieso nichts mehr ein. Und jetzt alle: Gude Laune, Alda! The Message is Feierei! Und auch in der extended version.

edit (20 Minuten später): Ach, bekannte Frankfurter, Goethe noch. Hm. Aber der war nie so lustig wie Sven Väth.

Kein Kommentar »

Erkenntnisse aus dem Archiv (*rofl*)

Lange vermutet, endlich bewiesen (Quelle: nh - neue hochschule):

1. Der Konstruktionsbeleg "Satellitenbahnmessgerät" geht auf ein Forschungsprojekt im September 1966 zurück.

2. Die Arbeitsblätter zur Konstruktionstechnik (die mit TGL-Normen) sind im Januar 1972 zum ersten Mal veröffentlicht worden und von Prof. Bock konzipiert worden.

Kein Kommentar »

Fundstücke des Tages

Wegen Recherchen im Uni-Archiv und Mangel an Detail-Wissen zur Geschichte der FDJ, eine kurze Internet-Recherche zu diesem Thema.

Fundstücke 1: Es gibt die Freie Deutsche Jugend immer noch. Und ich dachte, die hätte sich mit der DDR zusammen aufgelöst. Die Website beeindruckt vor allem durch Text, aber auch durch Links zu faszinierenden Fotostrecken mit sehr alten Männern vor sehr hässlichen Bauwerken, oder unfreiwillig komischen Bildern vom "Tag der Demokratie". Leider fehlt in der Linkliste der Link zu den sozialistischen Gedenkstätten (besonders geschmackvoll hier die Bauwerke in Nordkorea.)

Fundstücke 2: Die internationale Website fdj.com ist hingegen vom imperalistisch-kapitalistischen Teufel besessen und bietet Informationen über Real Estate in Japan. Noch bedenklicher ist, dass der allererste Treffer bei google.com zu einer Jeans-Firma führt, die nicht so wirklich schöne Sachen anbietet. Am allerschlimmsten jedoch die Tatsache, dass "fdj" in Frankreich für "Française des Jeux", also die französische Lottogesellschaft steht. Ui-ui-ui. Da ist es nicht mehr sehr weit her mit der Arbeiterjugend.

Fundstücke 3: Zum Glück finden sich im Magazin der Unibibliothek aber Bücher wie "Mit dem "Ernst-Thälmann-Aufgebot der FDJ" vorwärts zum XI. Parteitag der SED! : Rede auf dem XII. Parlament der FDJ, 24. Mai 1985", "Jugend im Studium : zur Persönlichkeitsentwicklung sozialistischer Studenten ; ausgewählte Ergebnisse einer Konferenz des Zentralinstituts für Jugendforschung und des Zentralrats der FDJ vom 8. bis 10. Oktober 1975 in Leipzig, Arbeitskreis 'Jugend im Studium" und andere Klassiker aus dem Dietz-Verlag. Bisher habe ich mich ja nie getraut, dieses Zeug mal aus dem Archiv bestellen, aber jetzt habe ich zumindest einen Grund. Zunächst müssen aber leider die Mahngebühren (D'Oh!) bezahlt werden.

Aber wie das nun mit den Anfängen der FDJ in der DDR war, weiß ich immer noch nicht… 

Kein Kommentar »

Kurze Notiz aus der Informatiker-Hölle, Teil 2

Mit Internet Explorer 6 ist WordPress eher unbedienbar hässlich. Aber der Mozilla behauptet, der Proxy-Server sei falsch konfiguriert, wahrscheinlich derselben Person zu verdanken, die auch den MSN Messenger nicht deinstalliert hat und dafür verantwortlich ist, dass man sich bei jedem Start die Rechenzentrums-Nachrichten von Oktober 2000 durchlesen muss. Überhaupt fällt mir gerade auf, dass ich mit Windows NT zu tun habe. Verstörend.

Kein Kommentar »

Kurze Notiz aus der Informatiker-Hölle

Im "grünen Rechnerkabinett" riecht es nach Urin.

Wie war das noch mit den Bakterien auf Computertastaturen und Toilettensitzen?

Kein Kommentar »