Regen, Gewitter, Kälte- 19°C. Ui!
(Dieser Eintrag dient nur dazu. um ein neues WordPress-Feature auszuprobieren. Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen…)
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ich finde euch alle total toll. Wollte ich echt mal gesagt haben. Aber warum ist auf eurer Spitzen-Homepage der Banner “Ligapokal” mit der Regionalliga-Übersicht verlinkt? Ein subtiler Hinweis darauf, dass Hertha BSC lieber dort mitspielen sollte?
Und warum muss ich mich erst von dfb.de zu bundesliga.de zu arena-ticket.com durchklicken, um endlich Tickets bestellen zu können? Das ist doch ein bisschen unpraktisch.
Aber superdanke, dass die Tickets nur zwischen 5 Euro (Kat. V ermäßigt) und 40 Euro (Kat.I ohne Ermäßigung) kosten, da kann man sich die Reise nach Leipzig zum Ligapokal-Finale echt überlegen.
In other unrelated news: Eben ist ein Schlauchboot von Himmel bzw. Nachbardach gefallen, wo es vorher zum Trocknen auf einer Wäschespinne lag. Dude, whatever.
Es geht, genau, um Frischkäse-Variationen. Mal wieder, denn schließlich hat sich seit “Brunch Frühlingsgefühle” einiges auf diesem hart-umkämpften Markt getan. Da ich Brunch Légère wegen des tollen Joghurt-Geschmacks und der hübschen Akzente (und nicht wegen der Kalorien) verfallen bin, kaufe ich bevorzugt Produkte der Brunch-Familie. Ja, da hat die Bindung des Kunden an die Marke geklappt. So habe ich beherzt zu den beiden neuen Sorten “Himmel” und “Hölle” gegriffen und nicht zur Curry-Frischkäse-Kreation der Konkurrenz. “Tomate-Chili” (a.k.a “Hölle”) klingt auch weniger furchteinflößend als “Curry” , denn dahinter kann sich eventuell auch das verbergen, was die Mensa so unter “Curry” versteht. Brrrrr.
Abschreckend ist der Hinweis auf beiden Packung: “Nur 14% Fett”, denn fettarme Milchprodukte fallen allgemein in die Kategorie “geschmacksarm und staubig”. Allerdings sind 14% noch ok, wirklich schlimm wird es erst bei 5% und weniger.
Also die Packung von “Hölle” aufgerissen und… es riecht nach Cumin? Erstaunlich. Falls das Tomate darstellen sollte, ist im Aroma-Labor einiges schief gegangen. Immerhin ist das Zeug schön rot und sogar ein ganz klitzekleines bisschen scharf, itzy-bitzy-teeny-weeny scharf. Immerhin. Jedoch habe ich auch bei nach mehreren Versuchen keine Tomate gefunden. Seltsam. Auch keine Spur von Instant-Tomaten-Suppen-Tomatengeschmack, einfach gar nichts. Dude, whatever.
Daher weiter mit “Himmel” a.k.a. Buttermilch-Schnittlauch. Dude, wo ist die Buttermilch? Wo ist der Geschmacksunterschied zu einem x-beliebigen Frischkäse mit Schnittlauch? Lecker, aber etwas enttäuschend. Lustig hingegen sind die “kalorienarmen” Rezepte auf der Brunch-Website: Kartoffelsalat mit gebratenem Speck? Da lohnt es sich richtig, 20 Kalorien beim Frischkäse zu sparen. Ich nehm dann mal das Maxi-Menü mit Diet-Coke.
Und was ist jetzt mit Aioli? Ach ja, fast verdrängt. Von Dr. Oetker gibt es Dip Légère (ich sag ja, die Akzente sind so verführerisch) unter anderem in der Geschmacksrichtung Aioli, was vom Konzept hervorragend zum Sommer passt. Mal davon abgesehen, dass es sich bei Aioli um eine Art Mayonnaise handelt, die wegen Salmonellen im Sommer etwas kritisch ist. Also lieber das Dr. Oetker-Produkt, das statt Mayonnaise lieber staubige Crème Légère (Crème Fraîche für Sissies) nimmt und Knoblauch nur in homöopathischen Dosen (0,9% laut Packungsangabe) verwendet. Total enttäuschend. Andererseits wirbt auch dieses Produkt mit seinem niedrigen Fett-Anteil, so dass ich wahrscheinlich nicht zur Zielgruppe gehöre.
Stattdessen gehöre ich wohl zu den Menschen, an die sich die “La Bruschetteria” von Bertolli richtet. Auch wenn die in “meinem” Rewe nicht wie von der Werbung versprochen bei den Feinkostsalaten zu finden sind, fand trotzdem die Sorte “Pesto Verde e Pecorino” (trotz Mangel an Akzenten) den Weg auf mein Brot. Wiederum: total enttäuschend. Das Hauptproblem besteht darin, dass industrielles Pesto nie so gut schmecken kann wie das selbstgemachtes. Selbst das billigste selbstgemachte Pesto aus der Küchenmaschine mit Mandeln statt Pinienkernen schmeckt Lichtjahre besser als das Zeug aus dem Glas. Die Pecorino-Creme schmeckt auch nicht annähernd so würzig wie guter Pecorino, aber Käsearomen sind wohl schwierig im Labor herzustellen. Hätte ich auch vorher wissen können.
Fazit: Alles ungeil. Abhilfe: Humus selbstgemacht. Mmmh. Und demnächst teste ich dann mal das Curry-Zeug.
Eigentlich wollte ich ja schon längst schlafen gegangen sein, aber dank Wilco bzw. dank der zum Heulen schönen Demos zu Yankee Hotel Foxtrot ist es jetzt doch viel später…immerhin ist mein Schlafzimmer schön “kalt”, weil es bereits um 23 Uhr auf 20°C abgekühlt ist. Die mitteldicke Decke heute also.
Aber eigentlich wollte ich ja erwähnen, dass ich nach endlosen Runden Marbles (inklusive des beliebtem Syndroms, dass alles danach extrem eckig aussieht) zufällig auf der Nintendo-Website landete, wo aktuell ein Interview mit dem Produzenten von Castlevania zu lesen ist. Das Interview ist nicht wirklich ergiebig, aber das Bild sagt alles. Wow!
Und jetzt gehe ich schlafen und träume von einer 5 CD-Box (nein, 10 LPs!) mit Wilco-Raritäten. “Venus On A Train”. Seufz. Jetzt nur schnell den Computer ausgemacht, bevor ich die restlichen Alben durchhöre… Nur noch schnell “Far, Far Away”? Oder “Theologians”? Ach…
[Ein Eintrag, bei dem es um "Kleinstadtleben" und "Musik" geht, aber nicht um Bratwurstkonzerte! Hooray!]
Weil ich heute auf dem Markt ein Kilo wunderbarster Kirschen (oder besser gesagt: 2 Pfund, weil es zwei verschiedene Sorten waren) gekauft habe und weil gerade von draußen ein entsetzliches Gequietsche hereindröhnt, musste ich an das Blockflötenstück “Die Amsel” denken. Vor allem an das Piccolo-Solo. Und daran, dass *Spoiler-Warnung* die arme Amsel am Schluss explodiert, weil sie zu viele Kirschen gefressen hat (?). Jedenfalls stirbt sie, glaube ich. Eventuell verwechsle ich das auch mit der Blockflötenfassung von Peter und der Wolf, wo es ein Piccolo-Sopran-Duett gibt (”Das Seil”). Oder halt auch nicht. (File under: Kryptische Kindheitserinnerungen)
Jedenfalls ist es recht schwer, im Internet etwas über genau dieses Blockflötenstück zu finden, da es zwar jede Menge Stücke zum Thema “Amsel” gibt, in diversen Ausführungen (Klavier+Geige, na, Cordelia?), aber scheinbar nicht “unser” Stück, was von einem polnischen oder tschechischen (?) Komponisten stammt. Das ist höchst bedauerlich, da ich das dringende Bedürfnis verspüre, mal wieder etwas mit der Blockflöte zu tirilieren. Und eigentlich ist das Internet doch dafür da, jede noch so perverse Neigung zu befriedigen…
Naja, esse ich eben weiter Kirschen, die wirklich sehr lecker sind. Und die Mirabellen erst! Hach! Momentan ist obst-technisch die beste Zeit des Jahres.
Notiz am Anfang: Wenn man bei 34°C friert, deutet das wohl höchstwahrscheinlich auf eine Erkrankung hin. Hm. Jedenfalls habe ich kalte Füße und Schnupfen. Bizarr.
Nun aber zu den Schönheiten der Stadt, die vor allem von der Exil-Leserschaft meines Blogs in allergrößstem Maße vermisst werden (ähem):
1. Alte Männer in Jeans-Hotpants und Bierbauch, der über mindestens die Hälfte der Hose hängt. Dazu muss man nichts mehr sagen, man kann es auch nicht.
2. Die Batik-Kleider (ab 3,99 Euro) bei Kik, die leider vor dem Laden stehen und deren Hässlichkeit mehr als die Sonne blendet.
3. Die amüsante Erfahrung, dass man die Jugendlichen, die man noch nachmittags beim Jim Beam-Kaufen (ohne Cola, echt hart!) im Kaufland gesehen hat, abends in der Fußgängerzone antrifft.
4. Immer wieder entzückend: Die kleinen Kinder, die sich über das Wasserspiel am Ende Fußgängerzone beim Hotel Tanne freuen.
5. Auch interessant und glücklicherweise nicht besonders laut: Ein Quartett russischer Musikanten (in russischen Armeemänteln) mit Akkordion, Balalaika und anderen Instrumenten und wechselnder Besetzung, das sich im Schatten gegenüber von meinem Haus aufgebaut hat. Nachteil: Wegen der Balalaika hatte ich den ganzen Tag einen Ohrwurm von “Wind Of Change”. Uargs.
Immerhin gibt das Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass der großartige Zeichner von “The Incredible World Of The Scorpions”, Arne Bellstorf, ein neues Comic-Buch namens “acht, neun, zehn” veröffentlicht hat, das ganz hervorragend das Kleinstadtleben im Sommer widerspiegelt.
Außerdem gibt es einen neuen Band von 20th Century Boys. Juhu! Und den zweiten Teil von Inter View Pop Comics, so dass es genug Gründe zum Besuch des Comic-Ladens (trotz stinkender Yu-Gi-Oh-Kinder) und zum Lesen auf dem Balkon gibt.
Oder auch: Warum ich mich freue, dass wieder Montag ist.
1. Es ist bis auf zwei Waschmaschinen völlig still im Innenhof. Keine Musik von meinem Lieblingsnachbarn, keine Telefonate von meiner Lieblingsnachbarin.
2. Ich bin nicht wie vorletzte (also Sonnabend auf Sonntag) Nacht um 3 a.m. von meinem Lieblingsnachbarn bzw. seinem Radio geweckt worden, dass “La dolce vita” und andere passende Schlager in wie immer brutaler Lautstärke absonderte. Ich wollte eigentlich im Pyjama da klingeln gehen, aber mein Kreislauf wollte nicht. Gehört hätte er es wahrscheinlich eh nicht. (Und ja, eigentlich hätte ich noch wach sein sollen, aber das Kassa hat noch Renovierungspause und ansonsten ist hier ja nichts los.)
3. Die Geschäfte haben wieder auf und ich kann endlich dringende Einkäufe wie Kaffee und Klopapier erledigen.
Edit: Ok, toll, nachdem ich mich über die Stille gefreut habe, wird natürlich sofort im Nachbargarten die Hecke geschnitten. Also doch in die Bibliothek mit den stinkenden Studenten. In der Hoffnung, dass dort vor dem Fenster nicht gerade lautstark gegärtnert wird.
Nein, es geht hier nicht um gewisse fallsüchtige Fußballspieler, sondern darum, dass anscheinend der ausrangierte Hubschrauber von Franz Beckenbauer jetzt im Thüringen sein Gnadenbrot bekommt. Oder sämtliche Hubschrauberstaffeln Deutschlands hier zu Besuch sind. Hub-schrab-schrab.
Montag: Suchhubschrauber und die A-Schicht der Polizei (was wesentlich uncooler als “The A-Team” klingt) suchen 2 flüchtige Räuber, die im Plus 300 Euro erbeutet haben.
Heute: Großer Hubschraubereinsatz, um ein angeblich durch einen Blitzschlag abgestürztes Flugzeug zu suchen, bisher erfolglos (Bermuda-Dreieck?). Denn Knall des Blitzschlages habe ich gehört, Flugzeugteile bisher aber nicht gefunden.
Dazu noch jede Menge Tiefflieger, so dass ich langsam das Gefühl habe, neben einem Militärflughafen zu wohnen.
Das neue (!) Video von David Hasselhoff. Oh ja. Unter Umständen “not safe for work”.
Wie erwartet ziemlich creepy. Brrr, dieser Hüftschwung. Und was ist bloß mit dem Gesicht passiert? Außerdem hoffe ich sehr stark, dass das Video gewollt selbstironisch-trashig aussieht, sonst wäre dies das traurigste Video aller Zeiten.
Ich kann:
1. Die 15stellige IMEI-Nummer meines alten CallYa-Handys richtig auf der Vodafone-Website eintragen und die dann erhaltene 8stellige Nummer richtig ins Handy eintippen. Voilá, kein SIM-Lock mehr.
2. Manuell die Zugangsdaten für O2-WAP eintragen, um dann immerhin bis zur eMail-Übersichtsseite zu kommen, bevor irgendein JavaScript-Fehler auftritt.
3. Handy wutentbrannt wegwerfen, ohne es kaputt zu machen.