Archiv für November, 2006

Rent-A-Cat

Unerwarteter Besuch heute in der Küche: Durch die offene Balkontür war eine Katze spaziert, die es sich dann hinter dem E-Herd (eher bedenklich) gemütlich machte.

Eben noch auf dem Balkon (man beachte meine Blumenkästenleichen)…

jetzt schon im frischgestaubsaugten Schlafzimmer. Zu schnell für meine Digicam.

Im Badezimmer gab’s nicht so viel zu sehen.

Dafür war das Wohnzimmer irre spannend.

Sie schien ziemlich schreckhaft und traute sich zunächst nicht in meine Nähe, was dazu führte, dass sie vor Schreck gegen mein Regal rannte und später sich so neben der Spüle versteckte, dass ich erst Möbel rücken musste, bevor sie dort wieder herauskam. Nicht die klügste Katze der Welt. Allerdings habe ich jetzt endlich eine Verwendung für Origami-Gefalte gefunden. Die “Venusfalle” wurde bereits erfolgreich von ihr erlegt.

Mittlerweile habe ich auch 1,19 Euro in Whiskas-Trockennahrung (”Huhn”) investiert, aber nach dem sanften Rausschmiss ist sie nicht wieder aufgetaucht. Ich warte gespannt.

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Klebriges jetzt noch klebriger!

Wochenende! Zeit für kulinarische Experimente, von denen man sich unter Umständen längere Zeit erholen muss. Die ideale Gelegenheit, um mal wieder lecker-klebriges Zeug aus Reismehl zu basteln- statt Mochi heute mal die koreanische Variante Dduk/Tteok oder wie es mein Kochbuch nennt “Bu Tshim Ddŏk”.  Das behauptet allerdings auch, die Küche wäre fettarm (was ja allgemein bei allen asiatischen Gerichten behauptet wird und häufig genug schwachsinnig ist. Notiz an mich: Kochbuch mit den fettigsten chinesischen Rezepten rausbringen). Diese Küchlein sind es garantiert nicht, werden sie doch in heißem Öl ausgebacken. [Betonung auf heiß, nicht wie bei dieser irren Weltenbummler-Frau von "Das perfekte Dinner", die in viel zu kalten Öl frittierte. Uärgs. Schnell an was anderes denken.]

Jedenfalls vermengt man wie bei Mochi Reismehl mit Wasser, formt kleine Fladen und brät die, bis sie braun sind. Und weil das Zeug dann kaum noch klebt und von den “Röstaromen” mal abgesehen ziemlich geschmacksarm ist, übergießt man die Küchlein mit heißem Honig. In Perfektion sind die dann außen klebrig, noch ein wenig knusprig und innen kaugummiartig. Mjam. Kalt ist dann alles noch viel klebriger. Mjam-mjam.

Nächstes Mal gibt’s dann endlich meine Einkäufe aus Düsseldorf in Dessertform: Mochi mit roter Bohnenpaste und Mochi in roter Bohnensuppe.

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Haushaltstipps (für mich)

1. Niemals Knäckebrot im Bett essen, es sei denn, man bedarf eines Ganzkörperpeelings.

2. Bei der Zubereitung von Espresso im Espressokännchen gehört der Dichtungsring zwischen die beiden verschraubbaren Teile, nicht oben rein ins Kännchen. Diesen Fehler sollte man bemerken, bevor das Wasser heiß geworden ist. Sollte man den Fehler rechtzeitig bemerkt haben, sollte man jedoch nicht sofort versuchen, die Kanne auseinander zu schrauben, weil das Wasser unten drin schon ziemlich heiß geworden sein kann.

3. Nie, nie, nie um 17.30 Uhr am Sonnabend Lebensmittel einkaufen.

4. Öl kann verdammt heiß werden.

5. Ach, und Chili-Finger nie in die Augen fassen.

D’oh!⁵ (kein Fliegendreck, sondern eine hochgestellte 5)

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Shakin’ Through

Woran merkt man, dass man gelangweilt ist? Man korrigiert bei Amazon Rechtschreibfehler in den Produktinformationen und ärgert sich, dass man einzelne Titel der CD nicht korrigieren kann (”Shakin Trough”, D’oh!). Aber eigentlich bin ich gar nicht gelangweilt, ich kann nur nichts sinnvolles machen, da mein Koffeinschock immer noch nicht abgeklungen ist. Zitter, zitter. Sehr unheimlich. Vielleicht sollte man diesen fermentierten vietnamesischen Kaffee (Creation 8: Legendee bzw. “Wieselkaffee”) doch nicht im Espresso-Kännchen zubereiten. Oder zumindest nicht einen ganzen Becher davon ohne Milch mehr oder weniger auf Ex trinken. Jedenfalls hibbele ich jetzt schon eine halbe Stunde durch die Gegend und muss mich beim Tippen unheimlich konzentrieren, um die richtigen Tasten zu treffen. Fast schlimmer als betrunken zu tippen. Allerdings immer noch einfacher als Wäsche zusammen zu legen oder irgendetwas anspruchsvolles zu lesen.

Scheinbar fange ich auch an zu halluzinieren, da ich glaube, Äpfel im blätterlosen Baum im Nachbargarten zu erkennen. Oder vielleicht auch Weihnachtsdeko. Sehr seltsam jedenfalls.

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WTF?

Warum taucht einer meiner Artikel in drei Spam-Blogs auf? Ok, immerhin mit einem Link zum Originalartikel, aber trotzdem geklaut und komplett sinnfrei. Gemotze Blog schreibt: “Hello. This is intresting article IMHO. i think it describes intresting theme.” Jaaaa.  Oder auch  bei Nahrungsmittel Blog: “Very good news. i’m very happy today cause i met with my best friend. here is very intresting post which impressed me much: [...] I like this article very much. you?” Und unter Kleinstadtleben Blog: “What a good day today. Hard to tell what i’m feeling now. strange feeling. Today i was surfing on net and found one intresting article. here’s what it tells about: [..] Really interesting article (at least for my opinion). what do you think on it?”
Alle diese “Blogs” enthalten außer meinem Eintrag genau null weitere Einträge, logisch.

Noch erstaunlicher allerdings ist die Tatsache, dass alle drei IP-Adressen nicht etwa auf irgendwelche dubiosen russischen Spammer verweisen, sondern auf eine Webhoster-Firma in Erfurt.

Da ich aber nicht weiß, was ich jetzt weiter machen kann und auch keine Zeit habe, mich damit weiter zu beschäftigen, habe ich es bei einem “freundlichen” Kommentar beim “Nahrungsmittel Blog”  belassen.

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Me!Me!Me!

Was meine Handschrift laut graphologies.de über mich aussagt:

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Die Schreiberin ist ein sehr gefühlsbestimmter Mensch.
Oft werden Entscheidungen gefühlsmäßig gefällt, obwohl bei
rein rationeller Überlegung eine andere Entscheidung die richtige wäre.

Sie versucht, die eigene Meinung durchzusetzen.
Wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen.

Sie ist dickköpfig und neigt schon mal zu trotzigen Reaktionen.

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