Archiv für März, 2007

Archivfunde, mal wieder

Heute aus der Kategorie: seltsamer Ost-Porn

Sehr gut hat mir auch der Brief vom “Ministerium für Abrüstung und Verteidung” gefallen, bei dessen Briefkopf die vorherige Bezeichnung “Ministerium für nationale Verteidigung” nur durchge-x-t war. Vorbildlich sparsam!

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Du, Klimakatastrophe, wir müssen mal reden.

 Erst groß rumtönen und dann so was:

Finde ich echt nicht gut.

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Werbe-Posting

Wie (bzw. wiie) lecker ist Kellogg’s Special K Black Berry? Unfassbar. Und dank der etwas sinnfreien Ernährungstipps auf der Rückseite sogar noch lustig. Jedenfalls mochte ich Special K bisher überhaupt nicht und bin immer noch von der “rote Früchte”-Sorte traumatisiert, weil ich mir mal die Zunge an einer halben gefriergetrockneten Erdbeere (oder war’s eine Kirsche?) aufgeschnitten habe, aber jetzt bin ich ein bisschen süchtig. Das Verletzungspotential von gefriergetrockneten Brombeeren ist auch viel geringer als das von Killer-Kirschen. Und die Blaubeeren. Mmmmh.

(Für dieses Statement hätte ich gern noch ein paar Kartons… Danke)

EDIT: Bizarrerweise ist dies das Posting mit dem meisten Spam-Antworten. Hey, ich mache die Werbung, nicht ihr, doofe russische Spammer!

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Das Wort zum Wochenende

Eigentlich wollte ich ja nur kurz schreiben, dass es kaum einen erschreckenderen Anblick als 20jährige Typen mit blondem Schnauzbart gibt und dass es eine Möglichkeit geben sollte, Betrunkene an Grundsatz-Diskussionen zu hindern, aber da ich gerade gesehen habe, dass Hertha gegen Cottbus verloren hat, bin ich so dermaßen voller Schadenfreude, dass mir der Stress der letzten 2 Stunden völlig egal ist. Gute Nacht.

(Muahahahahahaha, gegen Cottbus. Bruahahaha!)

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Brot für Egoisten

Mmh, frisches Brot. - Oh ja, willst du ein Stück? - Ja, gern. Was ist das denn für ein Brot? - Oh, Soda Bread mit Buttermilch. - Klingt gut. Und was ist da sonst so drin? - Och, noch ‘ne Tüte Sultaninen und 1 1/2 Esslöffel Kümmel. Und Zucker. - Uärgs. - Ist echt lecker. - Äh, ne, ich will doch nicht.

Dabei ist das Skillet Irish Soda Bread Served With Cheddar and Apples auch ohne Cheddar wirklich lecker (wenn man denn Rosinen und Kümmel mag) und passt zum St. Patrick’s Day, der ja morgen ist (was mir allerdings erst nach dem Backen einfiel). Das Original-Rezept findet sich hier, allerdings natürlich mit nervigen Maßeinheiten (3 cups Mehl etc.). Ich brauche wirklich dringend amerikanische Messbecher (und eine Natto-Maschine, aber das ist ein anderes Thema).

Meine Mengen (die ein bisschen falsch sind, aber es kam was leckeres raus, wegen des Vollkornmehls habe ich mehr Backpulver genommen):

675 g Vollkornmehl
230 g Zucker
2 EL Backpulver
2 EL Natron
1 1/2 TL Salz
1 1/2 EL Kümmel
250 g Sultaninen
2 Eier
375 ml Buttermilch
60 g Butter (geschmolzen) + 20 g geschmolzene Butter

Alle festen Zutaten vermischen (außer den Sultaninen). In einer anderen Schüssel alle flüssigen Zutaten verquirlen (im Original-Rezept kommen nur 2 EL flüssige Butter in den Teig, das hatte ich überlesen). Dann alles zusammenkneten. Sultaninen dazu und rein in die gebutterte Form (original in einer Pfanne, ich habe eine runde Springform mit 26 cm Durchmesser genommen). Oben mit der restlichen geschmolzenen Butter bestreichen. Dann ca. 1 Stunde bei 180°C backen, bis das Brot hohl klingt, wenn man draufklopft.

Und dann am besten noch warm mit Butter oder Käse ganz allein verzehren. Hehe.

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Bäh!

Warum riecht das dm-Glasreiniger-Konzentrat bloß nach billigem Männer-Parfüm? Als wäre Fensterputzen nicht so schrecklich genug… Immerhin ist der Schmutz der letzten 3 (4? 5?) Jahre endlich weg und ich kann wieder nach draußen schauen.

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Filme, Filme, Filme…

Porco Rosso: Ja, ja, ja, ich hatte den wirklich noch nie gesehen. Schwere Bildungslücke, Asche auf mein Haupt, etc. . Wie gut, dass es Videotheken gibt, vor allem welche, die diesen Film, obwohl er ein Anime ist (und in Deutschland alles Animierte immer erstmal für einen Kinderfilm gehalten wird), lobenswerterweise nicht unter “Kinderfilme” einsortieren, sondern bei den Erwachsenenfilmen, wo er auch hingehört. Wie bei Studio Ghibli-Filmen zu erwarten, war es ein sehr guter, sehr spannender Film, in den ich, anscheinend als einzige Person bisher (Google bringt nur unerquickliches) eine kleine Visconti-Hommage reingelesen habe, die ich im Nachhinein auch nicht recht begründen kann, mal abgesehen davon, dass es einen Nebencharakter namens “Visconti” gibt, allerdings keinen namens Fellini oder Rossellini. Wenn ich was mit Medien studieren würde, würde ich meine Diplom-/Magister-/Bachelor-Arbeit darüber schreiben, 100 Seiten zu dem Thema sollten kein Problem sein.

Gespenster: Ein Film, für den man etwas Geduld mitbringen sollte, denn viel Handlung gibt es eigentlich nicht. Jedoch ist gerade das das Wunderbare an diesem Film, denn dank der sehr guten Schauspieler kann man dafür die Charakterentwicklungen der Figuren, die durch zufällige Begegnungen ausgelöst werden, um so besser nachvollziehen. Sehr gut ist auch das Bonusmaterial zum Film; das Making Of sollte Pflichtprogramm für alle semi-professionellen Filmemacher sein, die mit dem Gedanken spielen, eine Steady Cam einzusetzen (hallo Bergfestfilmer!). Es ist sehr erfreulich, einen Film zu sehen, bei dem alle Beteiligten, von Schauspieler über Kamera bis hin zum Schnitt wissen, was sie tun.

Event Horizon: Irgendwie hatte ich vergessen, den Fernseher auszumachen, und so bin ich dann Event Horizon hängen geblieben, der zumindest beim Nebenbei-Gucken (Pro7-Problem: Sobald Werbung läuft, schalte ich nicht weg, sondern mache was nebenbei. ) wie eine trashige Mischung aus Solaris, 2001 und so Horror-Zeugs wirkte und angenehm vorhersehbar war, was fürs Nebenbei-Gucken sehr wichtig ist. Mich als Latein-Nerd hat die nicht ganz richtige lateinische Botschaft am meisten verstört, die blutigen Augen waren eher lustig.

Birth: Ich schätze Jonathan Glazer sehr, eigentlich. Ich besitze sogar die DVD mit seinen Videoclips und Werbespots (z. B. dem Levi’s Odyssey Spot). “Sexy Beast” ist ein wunderbarer Film. Und auch “Birth” hat berückend-schöne Bilder und atmosphärische Musik. Trotzdem ist der Film der letzte Schrott, was vor allem an den komplett unglaubwürdigen Darstellern und am miesen Drehbuch liegt. Ich möchte für die nächsten 10 Jahre (mindestens) keinen Film mehr sehen, in dem 10jährige Jungen behaupten, sie könnten tote Menschen sehen oder eine einfallslose Variation davon. Generell sind ja 99% aller Kinderdarsteller unerträglich, doch dieses Kind war wirklich komplett entsetzlich bis hin zur Lächerlichkeit.
Ebenso wie “Gespenster” ist dieser Film “character-driven, not plot driven”, wogegen ich prinzipiell nichts habe. Jedoch im Gegensatz zu “Gespenster” gibt es überhaupt keine Charaktere, sondern nur dümmliche Pappfiguren, die überhaupt keine Charakter-Entwicklung durchmachen (können, weil Schauspieler und Drehbuch zu schwach sind). Daher ist der Film leider auch sehr langweilig, da alles sehr vorhersehbar ist. Außerdem erinnert Nicole Kidmans Frisur ununterbrochen an Mia Farrows Frisur in dem unendlich viel besseren Rosemary’s Baby, und überhaupt fallen einem ständig bessere Filme ein, mit denen man seine Zeit verbringen könnte.
Zum Inhalt: Hauptsächlich sitzen Leute in einer Wohnung rum und denken darüber nach, wie man den Film sinnvoll beenden könne. Wie man am Ende merkt, ist ihnen nichts vernünftiges eingefallen, mir übrigens auch nicht, mal abgesehen davon, dass Kind spätestens in der Mitte des Films vom Auto überfahren zu lassen. Achtung Spoiler: Das Kind stirbt leider nicht.

Ach ja, und dann habe ich noch ungefähr 1 Minute von Arac Attack gesehen, was völlig ausreichend war, weil ich erstaunlicherweise nicht in der richtigen Stimmung für Trash war.

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Freude am Nachmittag

Harhar. Das Schönste an meiner Wohnung ist, dass der Garten im 2. Stock ist, also genau vor meinem Fenster, weil die Häuser an einem Hang stehen. Das hat zwar den Nachteil, dass meine Nachbarn leicht in mein Wohnzimmer gucken können, aber dafür kann ich auch alles sehen, was draußen vor sich geht, z. B. als eben der Hund meiner Nachbarn den Weg in einen anderen Garten fand (tja, das Problem bei dünnen Hunden, die können sich überall durchquetschen, mit einem Mops wäre das nicht passiert), was bei den Besitzern leichte Panik auslöste. Denn erstaunlicherweise ist der Hund weg und bleibt auch weg. Eine Leine und/oder Erziehung hätte natürlich geholfen, so bleibt nur jede Menge Schadenfreude für mich, und das ist ja bekanntlich die schönste Freude. Harhar.

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Via Chicago

Weil ich die Superlativ-Kiste gerade nicht finde, eine eher unemotionale Ankündigung, dass Wilco in Mai in Deutschland spielen und ich “natürlich” da hin muss bzw. MUSS!!!!!111!!!!. Hurra! Noch toller sind die fan-freundlichen Preise, zu denen der Veranstalter die Tickets auf seiner Website anbietet (klick mich!):

Wilco

Hm… nachdem die Hurricane/Southside-Karten 10 bzw. 20 Euro teurer geworden sind, scheint man bei FKP Scorpio wohl nicht so genau zu wissen, wohin mit dem Geld.

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