Archiv für September, 2007

Mein neuer Lieblingslink

Wunderbare alte russische Kinoplakate bei davno.ru (was man bei der grauenvollen Startseite gar nicht für möglich hält). Aaaah, Avant-Garde.

Wäre ich doch nur früher auf die Idee gekommen, dort einfach ein Design zu klauen (und nicht erst 2 Tage vor der Plakat-Deadline). Dann hätte man sogar ein nehmen können, was noch nicht zu einem Franz Ferdinand-Cover verarbeitet worden wäre… Aber falls jemand mal eben schnell sowas kann… hahaha.

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Nützlicher Spam

Seit ein paar Tagen wird dieses Posting von russischen Spammern (oder besser gesagt, einem russischen Spammer namens Yuri Chepurko, laut der whois-Anfrage, wie schön, dass die IP mitgeloggt wird) belästigt. Da es sich nicht um den typischen V1agrrraaa!MedZ!P0Rn!-Spam handelt, muss ich ihn leider manuell entfernen. Bisher waren es dubiose Jobangebote von nicht-existenten Firmen, deren “Sinn” daran bestand, dass man für diese Firmen Geld aufbewahren sollte und davon 10% behalten durfte (bei den Nigeria-Spammer bekam man mehr, die Zeiten werden wohl für alle härter)- bis heute. Heute wurde meine neue Lieblingsfirma “ACG Logistics” als Absender genannt, allerdings falsch verlinkt (also unschuldig). Die Website ist wegen der großartigen Musik ganz dringend zu empfehlen. Mein neues Webradio! Yeeeeeehaaaaa!

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Das nächste Mal dann doch eine Glatze…

Wie gut, dass ich diesem Artikel erst gelesen habe, nachdem ich beim Friseur war, sonst hätte ich mir das wirklich zweimal überlegt mit der neuen Frisur. 40 Zentimeter waren meine Haare bestimmt lang und 1 Kilo schwer auch, oder zumindest 1/2 Kilo, was dann immer noch 650 Euro wert gewesen wäre.

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Wie vernetzt man eigentlich Netzwerke?

Oder: Was mache ich eigentlich, wenn sich verschollen geglaubte Leute bei nur Friendster wiederfinden lassen, ich aber nur ein Facebook-, lastfm-, MySpace- (*hust* allerdings unbenutzt), Xing- (auch unbenutzt, ich brauchte das mal für eine Suche) und ein studiVZ-Profil habe? Ich bin ja schon zu faul, mein Facebook-Profil auszufüllen, la. Web 2.0 ist sooo anstrengend. Und ist Friendster so alt, dass es schon wieder cool ist, so retro-mäßig, oder dauert es noch 5 Jahre, bis man sich in Vintage-Networks trifft? (Falls das ein Trend wird, ich habe ihn zuerst verkündet!)

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Wackiness deluxe

Notiz am Anfang: Ich beginne etwas über Videospiele zu schreiben, fühle mich als Mega-Nerd, muss dann aber doch googlen, weil ich mich nicht mehr erinnern kann, wann Final Fantasy X rausgekommen ist oder welche Zelda-Teile ich gespielt habe und stelle sehr schnell fest, dass ich im Vergleich zu anderen Leuten nur einen sehr geringen Teil meines Lebens an Luftschiffe, Dungeons und den bescheuerten Deku-Baum verschwendet habe. Deswegen hier auch keine Links (außer dem Link- hier lacht der Zelda-Spieler), weil die allesamt zu gruselig waren.

Das letzte RPG-Videospiel, das ich bis vorgestern gespielt hatte, war wahrscheinlich Final Fantasy X, was ich wegen der 3D-Grafik eher doof fand. Die 10 Jahre (1991 bis 2001), die ich mit Spielen in isometrischer Perspektive verbracht habe, waren zu prägend. Und außerdem hatten Square/Enix schon Jahre zuvor mit Chrono Trigger das nahezu perfekte Spiel abgeliefert. Wahrscheinlich kann ich wegen meiner 3D-Abneigung auch weder was mit Egoshootern noch mit World of Warcraft anfangen (auch wenn ich WoW als Gelddruckmaschine durchaus bewundere). Auch bei den Legends of Zelda-Spielen hatte ich nach Legends of Zelda- Ocarina of Time (N64) den Anschluß verloren, wahrscheinlich auch wegen der 3D-Grafik.

So habe ich die letzten Jahre damit verbracht, mich nach einer Chrono Trigger-Umsetzung für den Nintendo DS zu sehnen und einer Zeit zu träumen, als man seine Zeit noch mit so abgedrehten Spielen wie Great Greed (verlinkt als Gedächtnisstütze, aber Achtung, auch eher manisch) verschwenden konnte. 3D? Wir brauchen noch nicht mal Farbe! (Das gilt übrigens auch für Tetris. Ich mag kein farbiges Tetris.)

Doch seit 2 Tagen bin ich wieder mit dem RPG-Universum versöhnt. Es gibt wieder ein Spiel, dass für Videospiel-Senioren wie mich gemacht ist. Es geht natürlich um das Spiel mit dem eingängigen Titel Tingle’s Freshly-Picked Rosy Rupeeland (TFPRR). TFPRR verhält sich zu Legends of Zelda wie Warioland zu Marioland oder Parodius zu Nemesis/Gradius, d.h. es ist deutlich besser und wesentlich witziger. Leider taucht mein Feind, der Deku-Baum, auch in TFPRR auf, stirbt aber wesentlich unkitschiger und nervt danach nicht mehr (hoffe ich zumindest, ich bin noch nicht viel weiter). Die Welten sind in isometrischer Perspektive dargestellt, die Kämpfe bestreitet man, in dem man gegen Gegner rennt und eine Staubwolke entsteht. Die Kampfsteuerung besteht aus hysterischem Getippe auf den Touchscreen. Außerdem kann man wie in Breath of Fire II kochen. Waffen gibt es nicht bzw. wenn man doch mal welche findet, verkauft man sie für viel Geld an den Waffenhändler, denn Geld ist das Ziel in diesem Spiel. Am allergroßartigsten ist aber der “Held” des Spiel, ein von Spielern gehasster Charakter aus irgendwelchen Legends of Zelda-Teilen, die ich nicht gespielt habe. Er ist hässlich, geldgierig, etwas doof und fürchtet sich beim ersten Dungeon noch, diesen zu betreten. Sensationell!

Dazu noch Zitate aus Zelda und anderen Spielen (Punch-Out!) und ach… ich hatte ja schon sensationell geschrieben und noch nicht mal annähernd die völlig großartige Beklopptheit dieses Spiels beschrieben. Ah! Ich liebe es.

Wieso auf der Packung allerdings vor Gewalt gewarnt wird (und vor sexuellen Referenzen, was ich noch eher nachvollziehen kann), verstehe ich nicht. Man sieht weniger “Gewalt” als in Super Mario Bros., vielleicht ist damit aber auch die Gefahr gemeint, dass man sich bei allzu hysterischem Getippe mit dem Touchpen ins Auge stechen könnte.

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den-den-den

1. “denn den anzuwendenden …” - args. Überhaupt Wörter, die auch “denden” enden-aargh!

2. Genau so args: Meine Versuche, meine neue Frisur zu dokumentieren. Handy-Selbstportraits sind intrinsisch emo, was mir einerseits ermöglicht, mal wieder mein Lieblingswort “intrinsisch” zu benutzen, andererseits verhindert, dass ich auch nur ein aussagekräftiges Foto machen kann.

3. Und irgendwann erkenne ich auch wieder mein Spiegelbild.

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Seekrank (ohne See)

(alternativ: seekrank in Seebergen, das ja auch nichts mit der See zu tun hat)

Bisher war mein meistgehasstes, weil wackeligstes, übelkeitserregendstes Verkehrsmittel die Fokker 50 (insbesondere in Kombination mit KLM, der grauenvollsten Fluglinie Europas- aaargh, ich hasse KLM, und zwar so Thomas Bernhard-kursiv-Hass-mäßig). Seitdem allerdings die Regionalexpress- Züge zwischen Göttingen und Erfurt wieder in Neigetechnik unterwegs sind, bin ich mir da nicht mehr so sicher. Buärgs. Ich habe großes Verständnis für die arme Person, die eine Kotz-Pfütze im Zug auf der Hinfahrt hinterließ. Und endlich weiß ich, dass ich damit nicht allein bin- ich habe wissenschaftliche Belege, die über den schönen Abschnitt Nebenwirkungen im Wiki-Eintrag hinausgehen! Aber eigentlich war es ganz gut, dass ich mit meinem Magen beschäftigt war, so konnte ich nicht lange über die seltsamen Geräusche nachdenken, die der Zug zwischendurch machte. Äh.

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Baaah! (-aaaaaahhhhhhh!!!)

Eigentlich weiß ich ja, dass man sehr dumme Menschen ignorieren sollte, wenn sie sehr dumme Sachen sagen, aber die dann auch noch in einem ekelhaft belehrenden Tonfall vorgetragen werden, gelingt mir das leider nicht so.

Deswegen jetzt hier die dümmste Aussage 2007, mit der sich betreffende Person in eine Diskussion über das Spiel HSV-Frankfurt einmischte: “Ich gucke ja auch gern Fußball, aber sich über Fußball zu unterhalten finde ich unmöglich.”  OMFG!!!1!!!!1111!!!!1!!Elf!!!!!!!

Ich bin immer noch sprachlos.

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Verstörende Zufälle, heute: Nichtsahnend das Fenster geöffnet, 5 Sekunden später begann das Bratwurstkonzert. Brr. Hoffentlich zum letzten Mal dieses Jahr. Immerhin bisher ohne Gesang.

Edit 1: Mein Blog hat jetzt ein wohlverdientes Bratwurst-Tag.

Edit 2: Ich habe beim Taggen der alten Einträge festgestellt, dass letztes Jahr das letzte Konzert des Jahres erst im Oktober war. Aaaargh!

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I’m a number, not a person!

Nachdem ich letztens zu meinem tiefen Bedauern einen neuen Sozialversicherungsausweis ohne lustige Fehler zugeschickt bekam (anscheinend hatte endlich jemand kapiert, wie man längere Nachnamen richtig in den Computer eingibt), habe ich jetzt eine neuen Quell der Freude: den seltsamen Newsletter der Bahn, in dem ich mit Frau 1 und Nachnamen angeredet werde. Aber damit nicht genug der Freude, nein, mir wurde auch noch die Hertha BSC-Bahncard 25 angepriesen, die sich bei jedem Auswärtssieg um 1 Monat verlängert, also vermutlich gar nicht. Clever, sehr clever! Für mich als Hertha-Hasser und Bahncard 50-Besitzer also genau das Richtige. Endlich wieder etwas für den *lol*-Ordner, in dem sich bisher nur so ausgewählter Spam wie “Ich besitze drei Vulkane, die ich jede Woche kehre” befindet.

Außerdem kann ich jetzt in diesen Dialog aus The Prisoner eingreifen
Number 6: Where am I?
Number 2: In the Village.
Number 6: What do you want?
Number 2: We want information.
Number 6: Whose side are you on?
Number 2: That would be telling. We want information… information… information.
Number 6: You won’t get it.
Number 2: By hook or by crook, we will.
Number 6: Who are you?
Number 2: The new Number 2.
Number 6: Who is Number 1?

und “I am Number 1″ sagen. Hurra! Rätsel gelöst!

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