Oktober 27, 2007
· Gespeichert unter Kleinstadtleben
1. Nadja Adb El Farrag (Schreibweise gegooglet) bei RTL Exklusiv (oder war’s bei Sat.1?). Irgendein Promi-Reportagemagazin besuchte sie in einer Klinik für Magersüchtige, wo man sie beim Essen, Rauchen und in der Therapie filmte. So weit, so traurig, auch wenn sie nun nicht anders als in all den Jahren vorhin aussah und immerhin ein Brot mit Butter und Marmelade vor der Kamera verspeiste. Sehr lustig wurde es bei einer Gruppentherapiestunde, in der alle ein großes buntes Tuch anfassen mussten und das dann gemeinsam hoch- und runterbewegen sollten. Das sah unglaublich schwachsinnig aus, was auch Nadja auffiel, die daraufhin den Gruppenleiter konfrontierte, was das denn solle und nach einer unbefriedigenden Antwort keinen Bock mehr auf den Scheiß hatte (oder so ähnlich). Großartig. Die Frau ist doch nicht ganz so hohl wie ich dachte.
2. Bepanthen Augen- und Nasensalbe. Bei jeder Tube, die ich davon kaufe, frage ich mich, ob ich nicht auf irgendeinen Betrug reingefallen bin und ich mir nicht einfach auch normale Bepanthen-Creme um die Nase schmieren könnte, aber das Zeug ist so wunderbar bei Schnupfen-geröteter Nase, dass ich mich gern betrügen lasse.
3. Eine himmlische Familie. Ja, ohne Erkältungsdelirium nur in Ausnahmefällen zu ertragen (schweres Hangover, Weihnachten), aber im Fieberwahn einfach herrlich. Gestern irgendein Quatsch mit Kerzen auf einem Kuchen wie zum Geburtstag, weil ja jeden Tag ein Mensch Geburtstag hat und man jeden Tag feiern soll (aber bitte ohne Alkohol!) und bla.
4. Bingo online. Ich weiß nicht mehr genau, wie ich dazu gekommen bin, auf einer AOL-Website Bingo zu spielen, aber da nach Eine himmlische Familie nichts mehr im Fernsehen kam, bis es dann abends Fußball gab, habe ich irgendwie Stunden mit diesem stinklangweiligen Spiel verbracht.
5. Fußball gestern abend. War schön.
6. Waffenwetter. Und dann noch das neue Buch von Dietmar Dath. Ich bin mir wie immer nicht ganz sicher, ob ich alles verstanden habe, der Zahlencode erschließt sich mir nicht ganz, aber unterhaltsam ist es.
Oktober 19, 2007
· Gespeichert unter Kleinstadtleben
Sollte man sich eigentlich Sorgen machen, wenn einem die Verkäuferin beim Bäcker erzählt, dass man seinen Schnupfen und die ganze Erkältung nicht mehr los wird und da auch Obst essen nicht mehr hilft, weil da eh keine Vitamine drin sind und außerdem jetzt wegen des Wetters und auch überhaupt, weil so viel gespritzt wird, die Tiere und die kleinen Kinder sterben und dann die Insekten kommen und dann wird noch mehr gespritzt und dann essen wir das und sterben auch und dann haben die das, was sie wollten? Ich bin ein wenig verstört.
Oktober 17, 2007
· Gespeichert unter Gemotze, Kleinstadtleben, Musik
Während ich betrunken wirklich zu allem tanzen kann, gelingt mir das nüchtern nur zu 90%. Wird dann plötzlich so was ekelhaftes wie “The Way I Do” oder wie dieses Kacklied von Melissa Etheridge (Ich HASSE Melissa Etheridge) auch heißen mag gespielt, fällt dann doch auf, dass ich nicht so betrunken bin wie ich zuvor getanzt habe. Baaa! Musikalischer Alptraum deluxe.
Und dann wäre auch noch der alte DJ-Scherz passend gewesen: “Darf ich mir was wünschen” - “Ja” - “Ok, dann wünsche ich mir bessere Übergänge”. Oh maaan. So “gut” kann ich auch auflegen, sogar mit nur einem Plattenspieler.
Aber ansonsten war es ein schöner Abend, auch wenn ich heute nicht so recht wach werde und mein Knie irgendwie kaputt getanzt ist.
Aber ich hasse, hasse, hasse Melissa Etheridge. Nur um das noch mal klarzustellen.
Oktober 5, 2007
· Gespeichert unter Kleinstadtleben
Da es im Endeffekt völlig egal ist, ob ich nun wegen Signalstörungen eine Stunde in Wiesbaden auf einen Regionalzug warten muss, der mich Koblenz bringt, wo ich dann in den IC umsteigen darf, der zwei Stunden nach dem IC fährt, in den ich in Mainz eingestiegen wäre, wenn ich denn ich Mainz hätte umsteigen dürfen oder ob ich eine Stunde in Weimar warte, weil wegen des Streiks mein Zug ausgefallen ist, hier nun folgende Idee (hallo Postmoderne!):
Da Realität das ist, was man sagt und nicht das, was ist, hätte man den Streik auch so verhindern können: Man behauptet einfach, es sei kein Streik, die Zugausfälle würden von einem schweren Computerfehler (chinesische Hacker, T-Online, Bundestrojaner) hervorgerufen. Und zwar hartnäckig. Sollen die Lokführer doch behaupten, sie streiken, solange sie das nicht auf den Bahnhöfen kundgeben (wo heute nichts zu sehen war vom Streik), solange alle Anzeigetafeln und Durchsagen den Streik verschweigen, gibt es keinen.
Noch schöner, weil noch perfider, ist die Taktik in ihrer proaktiven Version. Sobald bei den internen Gesprächen ein Streiktermin bekannt wird, gibt die Bahn eine Presseerklärung raus, in der sie wegen Wartungsmaßnahmen am zentralen Computersystem (die man durchaus mal durchführen könnte, um die Automatisierung voranzubringen, denn unter uns Ingenieuren, wer braucht heutzutage noch Lokführer? Kann man doch alles automatisieren. Aber das sagt man natürlich nur am Verhandlungstisch, nicht vor der Kundschaft.) Verspätungen und Zugausfälle ankündigt. Dass die GDL genau an dem Tag streiken will, was für ein Zufall. Aber wie oben gilt dann ebenfalls, hartnäckiges Leugnen des Streiks führt dazu, dass der Streik nicht existiert.
Das macht 100.000 Euro Beraterhonorar. Und eine Bahncard100 erster Klasse. Danke.
Oktober 5, 2007
· Gespeichert unter Gemotze, Kleinstadtleben, sinnlos
Ich dachte, ich hätte schon mal über die Schmerzen geschrieben, die das Schild “Büropark Airfurt” (nahe des Erfurter Flughafens) auslöst, aber ich finde den Beitrag nicht mehr. Jedenfalls irritiert mich dieses Schild immer so sehr, dass ich mich nur noch mit Mühe aufs Autofahren konzentrieren kann.
Jedoch mindestens genauso schlimm ist der Name der Jenaer Nahverkehrsgesellschaft, genau, Jenah. Aaaah! Das war mir bisher noch nie aufgefallen, aber ich war in Jena auch noch nie anders als mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs (bis auf das eine Mal, wo wir gefühlte 3 Stunden mit der Bahn für die Strecke Jena-Erfurt brauchten, inklusive 1 Stunde Aufenthalt in Weimar, viel langsamer waren die Postkutschen früher auch nicht).
[Und wo bleibt eigentlich dieses verdammte Paket. Args. Bestimmt wieder gleich unten im Laden abgegeben, anstatt bei mir zu klingeln.]
Oktober 2, 2007
· Gespeichert unter Nerd-Nerd, me stupid, sinnlos
Warum genau der im iMac gespeicherte DSL-Benutzername _nicht_ auf dem (Windows) Laptop funktioniert, weiß ich zwar immer noch nicht (ich vermute aber einen perfiden Racheakt für meinen Systemwechsel), aber immerhin weiß ich jetzt (Danke Schwesterherz!!!!!!), wie es richtig heißen muss. Und da Plakat und Flyer jetzt unterwegs sind, kann ich wieder halbwegs ruhig schlafen. (Merke: Vorstandstätigkeit bereitet aufs Berufsleben vor, weil man lernen muss, auch mal abzuschalten.)
Trotzdem hätte ich gern ein Mac OS X 10.3 oder 10.2, damit ich beim nächsten Mal zumindest eine halbwegs aktuelle Java-Version (für ICQ2Go) zu Verfügung habe.
Apropos ICQ, was für eine Frechheit ist bitte das auf der ICQ-Website angebotene ICQ for Mac? Das ist immer noch das ICQ, was ich schon vor 6 Jahren nicht mehr benutzt habe, weil es zu alt war. Pansen!