Archiv für I heart Hong Kong

Nicht mehr alle T-Shirts im Schrank

(oder auch “heroes become weak”, wenn das nicht so offensichtlich wäre).

Kurzfassung: Ein ernsthafte Kandidat für das schlechteste Lied des Jahres: The Streets - The Escapist [via Popjustice] Fookin’ pile of wank.

Ganz im Ernst, ich höre lieber zwei Stunden Landeswelle Thüringen, Jürgen Drews oder Bratwurstkonzerte als noch einmal dieses “Lied”. Uargh. Und jetzt entferne ich die The Streets-T-Shirts aus meinem Kleiderschrank.

Langfassung: “Original Pirate Material” ist vielleicht mein liebstes Album von 2002 (neben “Release”, “Turn on the Bright Lights” und “One by One”). 2002 bestand mein musikalisches Sommerreisegepäck aus vier MiniDiscs: Original Pirate Material, Release, Actually und Behind The Music, die ich fünf Wochen lang gehört habe. 2003 habe ich jemanden sehr damit beeindruckt, dass ich die kompletten Texte zu sämtlichen Liedern auswendig konnte. 2003 bin ich hauptsächlich zum Terremoto-Festival* gefahren, um Freitag, 19 Uhr im strömenden Regen The Streets zu sehen. Und es war großartig! 2004 muss ich das Album immer noch mit Begeisterung gehört haben (falls mein iPod noch leben würde, wüsste ich genaueres), denn wenn ich an Shek O denke, fällt mir als allererstes “Weak Become Heroes” ein, warum auch immer.

However, 2004 erschien auch “A Grand Don’t Come For Free”, was allgemein begeistert aufgenommen wurde, sich mir aber nicht erschloss (mal von “Fit But You Know It” abgesehen). Das mag aber auch daran liegen, dass das Album (und insbesondere “Dry Your Eyes”, ich könnte kotzen) gar nicht für mich geschrieben wurde (bzw. nur als Warnung, die ich leider nicht begriffen habe), sondern für passiv-aggressive Männer zwischen 20 und 40, die es leider nicht geschafft haben, erwachsen zu werden. Das erklärt auch die Begeisterung der Musikjournalisten.  Aber immerhin waren die Beats gut. Und man soll ja auch den Künstler nicht mit seinem Werk verwechseln- P.T. Anderson ist ja auch kein schlechter Regisseur, nur weil ich Jahre meines Lebens mit jemandem verschwendet habe, der sich exakt wie die Hauptperson aus “Punch-Drunk Love” verhielt und ich deswegen den Film nur schwer ertragen konnte (Run, Lena, run!). Also hooray für diese erkenntnisreiche Studie passiv-aggressiven Verhaltens. Und wenn man nicht zu lange/gar nicht darüber nachdenkt, dann ist das Album auch nicht schlimmer als “Imitation of Life” (übrigens, Landeswelle Thüringen, von den vielen, vielen R.E.M. -Songs, warum läuft immer nur dieses Lied bei euch, wenn ich euren Sender in der Videothek ertragen muss? Damit ich mehr Slasher-Filme ausleihe? Ach so, dachte mir das schon.) oder das Billy Corgan-Soloalbum (muahahaha).

Dann, 2006: The Hardest Way To Make An Easy Living. Nun ja, das Äquivalent zu “Standing On The Shoulder Of Giants”, und das war ja auch kein völlig schlechtes Album, z. B. war das Cover sehr hübsch und man könnte es sich einigermaßen schnell schön hören. Und die Beats waren immer noch ganz gut.

Nun dieses Lied. Uargh. It’s utter shite. Nein, mehr noch. Es ist so schlecht, dass ich nicht glauben mag, dass dieselbe Person “Let’s Push Things Forward” geschrieben hat. Und noch schlimmer, es ist so schlecht, dass ich jegliches Interesse, like, forever and ever an The Streets verloren. Oy!

[Beim nochmaligen Lesen klingt das noch viel zu harmlos, aber der Schock sitzt so tief, dass ich keine klaren Gedanken fassen kann. Es ist alles noch viel schlimmer. "If you'd been a dog they would have drowned you at birth." So schlimm.]

* Andere Künstler dort: Limp Bizkit, Linkin Park, Die Ärzte und der erste Auftritt von Billy “no” Talent. Ja, der Campingplatz war unerträglich, außerdem komplett überfüllt. Immerhin fand das Festival danach nicht mehr statt, was definitiv gut ist.

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Berlinale 2008

Meine zweite Berlinale (hier ist der Bericht vom letzten Jahr), diesmal mit anderen Kinos (International, endlich!) und weniger Stress dank besserer Planung. Wenn man erstmal verstanden hat, dass es illusorisch ist, mehr als 3 Filme pro Tag zu sehen, wenn man nicht im selben Kino bleiben will, und schweren Herzens interessant klingende Filme von der Liste gestrichen hat, schafft man es sogar, zwischendurch den dringend benötigten Kaffee zu trinken und etwas zu essen. Dass das dann trotzdem Fast Food ist, nun ja, das lässt sich leider nicht ändern. Immerhin, ich hatte am Sonntag sogar Natto in einem ansonsten eher unspektakulären japanischen Restaurant in Mitte (und ja, ich wurde gefragt, ob ich wisse, was ich da bestellen würde…), und das ist ja bekanntermaßen so gesund, dass es all den Schrott der letzten Tage ausgleicht.

Nun aber zu den Filmen:

Megane (Cinestar): Nicht hungrig zu empfehlen, denn es wird eigentlich ständig gegessen. Oder aufs Meer gestarrt. Oder beides gleichzeitig. Ein sehr entspannender, geradezu meditativer japanischer Film über die Wichtigkeit des Nichtstun. Und des gemeinsamen Essens. Überhaupt, Essen. Ich werde schon beim Gedanken an den Film hungrig.

Transsiberian (Colosseum): Ich hasse, hasse, hasse diesen Film. Dieser Film ist so dümmlich*, dass er mir Schmerzen beim Zusehen verursachte. Wenn ich nicht in der Mitte des sehr großen Kinos gesessen hätte, wäre ich zum ersten Mal in meinem Leben mitten im Film aus dem Kino gegangen. Besonders hassenswert neben dem Eso-Gebrabbel, dem Avril Lavigne-Clon und der Ansammlung an Klischees: Der grauenvoll offensichtliche Drogen-Plot**(sehr einfallsreich den Schmuggler Carlos zu nennen, als gäbe es keine anderen spanischen Namen) und die völlig fehlbesetzte Emily Mortimer als ultra-naive ehemalige Alkoholikerin, die 10 Jahre lang durch die Gegend gezogen und nirgendwo länger als 7 Tage verblieben sein will, dabei allerdings so dermaßen wenig Menschenkenntnis mitgenommen hat, dass man leider vermuten muss, dieses Rumziehen hätte sich auf von der Upper East Side nach Greenwich Village nach Long Island und wieder zurück zur Upper East Side beschränkt, in einem Auto mit Chauffeur, einem phillipinischen Hausmädchen und Daddys Kreditkarte. Selbst die lobotomierten RomCom-Blondchen haben mehr street smarts als diese Person.

3 Dias- Before The Fall (International): Ich wollte diesem Film nur sehen, weil ich unbedingt einmal ins Kino International wollte, das wirklich den Besuch lohnt. Der Film war eine etwas gewollte Mischung aus Weltuntergangsdrama und “Killer kommt aus Gefängnis frei und hat noch eine Rechnung offen”. Wenn man mal die Frage ignoriert, warum man die letzten drei Tage der Welt damit verbringen sollte, sich in der Einöde vor einem Killer zu verstecken, anstatt noch einmal alles zu genießen, was die Welt so zu bieten hat, dann ist der Film unterhaltsam und spannend.

Gegenschuss- Aufbruch der Filmemacher (Cubix): Das erste Highlight. Ich hatte bisher kein Interesse, mich mit Filmemachern wie Rainer Maria Fassbinder und Alexander Kluge auseinander zu setzen, weil ich die Befürchtung hatte, dass deren Filme unglaublich schlecht gealtert seien (so ähnlich wie bei manchen Platten aus den 70ern, wo man heute nur noch die schlechte Produktion und die schlimmen Keyboards hört). Diese sehr witzige und unterhaltsame Dokumentation hingegen hat mich immerhin dazu gebracht, fast alle verfügbaren DVDs auf meine Amazon-Ausleih-Liste zu setzen und darüber zu fluchen, dass keine Filme von Uwe Brandner und Thomas Schamoni erhältlich sind. Selbst “Die Angst des Tormanns vor dem Elfmeter” von Wim Wenders hätte ich ausgeliehen, wenn dies möglich gewesen wäre. Wim Wenders! Mein Kino-Trauma Nr. 1! Und dann noch das schönste Zitat: Das Kino ist das Größte, auch wenn wir begreifen müssen, dass es vielleicht nicht so war (Serge Daney).

Boy A (Colosseum): Focking amazing. Mein diesjähriger Gewinnerfilm. Ich kann immer noch nicht glauben, dass dieser wunderbare Film wirklich ein Fernsehfilm von Channel 4 ist. Ein subtiler Film(für einige Kritiker zu subtil) mit exzellenten Schauspielern. Ein wenig an den Schluss von A Clockwork Orange erinnerend geht um einen jungen Mann, der nach einem langen Gefängnisaufenthalt für eine grausame Tat, die er als Kind begangen hat, wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden soll. Der Film spielt in Manchester (hurra!) und entsprechend schön (bzw. schwer verständlich, je nachdem) sind die Dialekte der Darsteller. Oh ja, die intensive Beschäftigung mit britischer Musik hat durchaus ihre Vorteile, wenn es um das Verstehen von Dialekten geht… Ich wünsche dem Film einen allgemeinen Kinostart (was aufgrund des digitalen Formats eher unwahrscheinlich ist), oder zumindest einen guten Sendeplatz in der ARD (mit Wiederholungen auf arte und DVD-Veröffentlichung).

Man Yeuk (Sparrow) (Urania): Hong Kong! Johnnie To! Regenschirme! Eine gelungene Action-Komödie, wenn das Wort “Action-Komödie” nicht genauso beleidigend ist wie “RomCom” wäre. Johnnie To gelingt mit Man Yeuk das Kunststück einer federleichten Gangsterfilm-Parodie, die weder peinlich noch langweilig ist.

Sweet Food City (Cubix): Experimentalfilm + weiche Sitze + Schlafmangel: eine gefährliche Mischung. Ich gebe zu, ich habe Teile des Films verschlafen und die Untertitel waren auch nur bedingt hilfreich. Trotzdem ein interessanter, halbdokumentarischer Film über den Verfall eines Neubau-Viertels in Dalian in Nordchina und endlich mal ein ganz anderer Blick auf China. Ohne das Regisseurgespräch hätte ich den Film wohl nicht ganz verstanden. Das war allerdings wirklich gut, wenn auch ein wenig peinlich***, wie immer, wenn chinesische Regisseure in Deutschland auftreten.

Otto; or, up with Dead People (Cinestar): Seit “Durch die Nacht mit Jörg Buttgereit und Bruce LaBruce” liebe ich Bruce LaBruce. Und Otto… zeigt, dass er nicht nur ein liebenswerter Mensch ist, sondern auch noch ein guter Filmemacher. Ich hatte Horror-Trash erwartet, bekam aber ein warmherziges Low Budget-Movie über das Filmemachen (und Kunstblut und Gedärme). Und Bruce LaBruce danach noch im Regisseursgespräch! ❤

*Ich überlege noch, wie viel schlimmer die Hassfilme L. A. Crash und Princess waren. Allerdings treiben diese Überlegungen meine Gehirnzellen in den kollektiven Selbstmord.

**Und ich fand schon Traffic scheiße. Meine Güte, gegen diesen Dreck ist Traffic in der Tat das subtile Oscar-preisgekrönte Meisterwerk, für das Traffic vom Rest der Welt gehalten wurde.

*** Ohne die eklatanten Menschenrechtsverletzungen in China kleinreden zu wollen, ist ein Regisseursgespräch nicht der richtige Zeitpunkt, um diese Dinge anzusprechen, insbesondere wenn man sich überlegt, was es für Konsequenzen für den Regisseur haben könnte, wenn er sich kritisch äußert. Und vor allem gibt es keinen Grund, solche Fragen auch noch so arrogant vorzutragen.

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Mein neuer Lieblingsfilm

Godzilla vs. Destoroyah (Schreibweise von Tele5 übernommen): Sensationell. Ein cinematisches Meisterwerk. Und ein bisschen Camp, logisch. Der Film beginnt damit, dass Godzilla 1996 in Hong Kong auftaucht (ja, für mich hatte der Film da schon gewonnen) und Platz für ein paar neue Hochhäuser schafft. Dann erscheint ein Apple-Geek-Kind (damit das Product Placement nicht so auffällt, ist auch noch ein riesiges Apple-Logo an den Schrank getackert) und rettet die Welt, zumindest ein bisschen. Außerdem gibt es Rückblenden in schwarz-weiß (die eventuell aus dem Original-Godzilla stammen?), Visconti-eskes Hin-und-Her-Gezoome und eine absurde Story mit Mikro-Sauerstoff, die ich nicht ganz kapiert habe, weil bei Tele5 abrupt Werbung lief und ich die zunächst auch für einen Teil des Films hielt (Scheiß-Postmoderne).

[Die Nerd-Nerd-Kategorie erhält dieser Post nicht für das Apple-Kind, sondern für die verlinkten Artikel.]

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Ich danke der Academy 2007

23.15: Dank der nicht gerade übersichtlichen Pro7-Website war ich der Meinung, die Oscar-Vorberichterstattung würde jetzt beginnen. Der Griff zur Fernbedienung klärt mich allerdings auf: Es läuft “Das Schweigen der Lämmer”. Auch gut, dann mache ich mich eben ans Kochen.

23.43: Es gibt nämlich aus der Reihe “heißgeliebte Hong Konger Late Night-Desserts” Schwarzen Sesambrei. Yummy! Eigentlich reicht die Zeit auch noch für Mochi. Auf jeden Fall reicht die Zeit für einen weiteren Durchlauf von “Screamadelica”. Hurra!

00.27: Hm, Brei ist aufgegessen, CD ist zuende. Bei Pro7 ist Werbung und bei meinem nächtlichen Lieblingssender ist gerade eine stark schwäbelnde Dame in der Leitung. Vielleicht sollte ich wirklich noch Mochi machen. Und grünen Tee, ich werde gerade sehr müde.

00.33: Auf WDR läuft Rockpalast. Datarock hüpfen rum. Hm. Kommt live wahrscheinlich besser.

00.40: Schlimm an Rockpalast ist ja immer, wirklich immer die Kameraführung. Fast noch beschissener sind Humanzi, die zunächst wie eine Jesus and Mary Chain-Kopie wirkten, sich jedoch als lahme Screamo-Band entpuppten. Ich glaube, die habe ich mal um 12 Uhr morgens auf irgendeinem Festival ignoriert.

00.45: Notiz an mich: Beim Zappen Kanäle 15 und 30 überspringen, es ist wieder die Zeit der “Ruf! Mich! An!”-Werbungen, und ich will nicht wieder aus Versehen in traumatisierende nackte, alte Frauen reinschalten.

00.46: Oh Hilfe, ich fange jetzt schon an durchzudrehen. Fast hätte ich auf “The Cone” verlinkt.

00.50: Auf RTL gibt es Qualität. Dodgeball. Aber natürlich: erstmal Werbung.

00.52: *rofl* easyCredit empfiehlt am Ende der Werbung: Nicht überschulden und den sicheren Kredit für Deutschland nutzen. Ich dachte, unüberlegt verschleuderte Kredite sei deren Geschäftsmodell?

00.53: Wie armselig ist das eigentlich, für Reis mit Hackfleisch eine Knorr-Tüte zu nehmen?

01.13: Jetzt geht es endlich los. Dank Google Earth mit Zoom nach Los Angeles. Zunächst mal die wichtige Frage: Wer ist eigentlich “Annemarie Warnkross”? Muss man die kennen? Moderieren kann sie schon mal nicht. “Wir stellen die Ihnen gleich noch mal *nach Luft japs* vor.”

01.14: Steven Gätjen wirkt immer, als sei er mal Caught In The Act-Mitglied gewesen.

01.16: Jetzt erstmal vorproduzierten Kram über die Nominierten. C’mon Little Miss Sunshine!

01.19: Annemarie hat Probleme beim Atmen. Wahrscheinlich der Smog (oder Smug?) über Los Angeles. Haben die echt niemand besseren bei Pro7?

01.23: Süüüüüß. Mit SD-Figuren kriegt man mich ja fast immer. Auch wenn es mich besonders überrascht, dass Stimmen, die nach dem Einsendeschluss abgegeben wurden, nicht zählen.

01.25: 1789 ist die richtige Antwort! Und endlich eine neue Staffel “Germany’s next Topmodel”, das gucke ich wirklich gern, weil es so unglaublich menschenverachtend ist. Dazu eine große Portion Eis mit Schokosauce. Yum.

01.28: Die Frage war, wann der erste Oscar vergeben wurde. Ui, schwierig. Ich will jetzt endlich den roten Teppich sehen!

01.29: Wer kriegt eigentlich dieses Jahr den Oscar fürs Lebenswerk? Naja, ich lasse mich überraschen.

01.30: Who the fuck is Elmar Biebl? Und wieso sitzt der in der Golden Globe-Jury? Pro7, das glaubt ihr doch selber nicht!

01.34: Aha. Elmar Biebl “berichtet für Medien in aller Welt” (Untertitel).

01.35: Endlich! Der Teppich! Die einzigen “Promis”, die nicht an Steven Gätjen vorbeilaufen dürfen, sind die Leute von “Das Leben der Anderen”. “Die Leute sind sehr, sehr doll geschminkt.” Ach was, echt?

01.40: Steven Gätjen steht ungefähr in der 10. Reihe. Uiuiui.

01.43: Irgendwie ist das alles sehr unübersichtlich. Und keiner will zum armen Steven. Och.

01.45: Ich bin ja immer noch von dem Jahr mit Anke Engelke traumatisiert, als die zu Halle Berry sagte “I am wearing your jewellery” und Halle Berry daraufhin wie ein Auto guckte.

01.46: Immerhin, Helen Mirren im Interview.

01.47: Oh nein, Celine Dion! Glücklicherweise habe ich gerade weggeguckt.

01.48: Nein, bitte nicht Celine Dion! Der kleine Florian (Henkel von Donnersmarck) möchte spontan noch seine Eltern grüßen. Und das nächste Mal dann die 7b der Heinrich Hertz-Gesamtschule.

01.50: Alptraum!!! Nicht nur ist Celine Dion jetzt im Fernsehen, nein, sie singt nachher auch noch!!! Der Hals ist immer noch unheimlich. Igitt, Steven Gätjen begrabbelt sie. Die Thomas Gottschalk-Interview-Schule.

01.53: J.Lo-Alarm! Ja, die Berlinale war bestimmt eine tolle Erfahrung, so ausgelacht wurde sie seit diesem directly-to-DVD-Film mit Ben Affleck nicht mehr.

01.54: Meryl Streep sah mit kurzen Haaren so viel besser aus. Jetzt wirkt sie wieder wie die Zwillingsschwester der irren Nachbarin meiner Eltern.

01.56: Noch mehr Leute von “Das Leben der Anderen”. Wieviele Leute haben die denn da? Ich vermute eher, dass die beiden eben nur zwei Deutsche waren, die sich reingemogelt haben. Der eine wirkte wie Kampo, der unvergessene Erfinder der “Keniapfanne Mustafa”, einem Essen, bei dem jeder nach 3 Löffeln satt ist und für das er nochmal sämtliche Nobelpreise gewinnen wird, da das den Welthunger besiegt.

02.00 Endlich! Pro7 gibt auf und schaltet auf das amerikanische Programm um.

02.04: Eigentlich erstaunlich- bisher wurde nur ein einziges Mal auf das Gewinnspiel hingewiesen.

02.05: Nicole Kidman, Naomi Watts, Leonardo di Caprio. Ja, die Starquote erhöt sich deutlich.

02.08: Endlich Kleider, Kleider, Kleider. Hätte die Kostümfrau von “The Devil Wears Prada” nicht auch Meryl Streep besser anziehen können?

02.09: Horrorwerbung! Ein Kind namens Declan singt diesen schlimmen Kelly Family-Song genauso schlimm wie Angelo Kelly. Sowas darf man doch nicht nachts zeigen!

02.13: Penèlope Cruz sieht im Close-Up wirklich etwas seltsam aus. Family Smith hingegen sehr niedlich.

02.14: Whatever happened to Cameron Diaz’ hair? Schöner Schmuck, nicht so schönes Kleid. Die Frau neben Eddie Murphy trägt jedoch ein tolles Kleid.

02.16: Oh bitte, sagt mir nochmal, wer für “Best Picture” nominiert ist. Ich habe es in den letzten 15 Minuten vergessen mit meinem Goldfisch-Gehirn.

02.17: Cate Blanchett sieht fantastisch aus.

02.18: Halsketten scheinen dieses Jahr irgendwie out zu sein. Immer nur Ohrringe und keine Ketten. Schon wieder.

02.19: Werbung. Mal wieder. Kaffeewerbung jetzt ist eine gute Idee.

02.22: Look, it’s Marky!

02.23: Del Toro hat einen guten Humor. Inarritu und Cuaron auch. Hurra!

02.25: Auch Kate Winslet hat keine Halskette um. Seltsam.

02.26: Und Helen Mirren auch nicht. Ich bin wirklich enttäuscht.

02.27: Als guter Blogger sollte ich jetzt wahrscheinlich daraufhin weisen, dass anderen Menschen auch nichts besseres zu tun haben, als jetzt vorm Computer zu sitzen und zu bloggen. Also, lest die Comments, klickt auf die Trackbacks.

02.28: Mein Co-Kommentator Nebel (in den Comments) weiß mehr als ich. Mir als Latein-Nerd entgeht die Oscar-Rede auf Latein! Args. Dafür werde ich endlich darüber aufgeklärt, dass The Departed für “Bester Film” nominiert ist.

02.30: Hurra! Es geht los! Jetzt so richtig!

02.32: Oh, das Intro gefällt mir. Vielleicht bin ich auch schon von Pro7 zermürbt worden. Erinnert an Gap-Werbung. Gibt’s die überhaupt noch? Naja, egal.

02.35: Ah… Ellen Degeneres, die mich ja immer an Hillary Clinton erinnert. Sie trägt auch nur eine kleine, feine Halskette.

02.39: Joa, der Opening Monologue. Oooh, Al Gore, Smug-Alert!

02.42: Wer ist diese Frau neben Leo? Das ist doch nicht Gisele Bündchen? Ist das seine Mutter?

02.46: Hurra! Der erste Oscar für Pan’s Labyrinth! Hoffentlich bleibt es nicht bei einem. Daniel Craig steht im Hintergrund, als müsste er gleich jemanden erschießen. Ist das dieses Jahr der Trick, um die Leute am Labern zu hindern?

02.51: Zum dritten Mal der Spiderman-Trailer. Langsam werde ich aggressiv.

02.52: Take That und dieser unerträgliche Stromberg-Arsch in einem roten Cabrio? Ich glaube, ich habe Halluzinationen.

02.53: Jack Black! Will Ferrell! Singend! Ich werde langsam hysterisch.

02.57: Achievement in Make-Up. Und der zweite Award für Pan’s Labyrinth. Und noch eine Frau ohne Halskette! Der Mann ist sehr gerührt. Und wird abgewürgt. Buh!

03.00: Animated Shorts. Die beiden Kinder verdengeln die Moderation und werden von einer Frau in einem weißen Kleid an den Bühnenrand gewinkt. Endlich gewinnt mal eine Frau mit Halskette! Ich habe ja keine Ahnung, was das für ein Film war, aber die Halskette- top!

03.03: Wahrscheinlich war das Absicht. Blöde professionelle Kinder.

03.05: Der Shortfilm-Guy redet viel und schnell.

03.07: Werbung. Bisher keine Spur von Spiderman. Puh! Vielleicht habe ich den Trailer aber auch nur auf der Suche nach Nahrung verpasst.

03.11: Der Sound-Effekts-Chor ist toll. Besonders die Gesichtsausdrücke der Sänger/Klangerzeuger. Ungefähr 20mal so viele wie bei Nicolas Cage.

03.14: Sound-Editing. Gibt es einen Trost-Oscar für Mel Gibsons Film? Nein, es gewinnt Iwo Jima. Nicht besonders aufregend.

03.17: Nun kündigen Menschen die Nominees an, die ich nicht kenne. Warum wird unter den Clips eigentlich immer “Well, do ya, punk?” eingeblendet. I am deeply confused.

03.19: Der erste Oscar für Dreamgirls für Sound Mixing.

03.21: Endlich männliche Nebenrolle. Oh, sie haben doch zwei Sätze von Mark Wahlberg aus Departed gefunden ohne “fuck”. Der Oscar geht trotzdem an Alan Arkin in Little Miss Sunshine. Yeah! C’mon Little Miss Sunshine!

03.26: Getanze. Hm. Wenig aufregend, aber nett gemacht. Args, ich will endlich die von Radeberger versprochenen magischen Momente. Oder eine Pizza. Hrmpf.

03.27: Werbung. Heidi Klum von “Persönlichkeit” reden zu hören, ist immer wieder lustig.

03.29: Ich will die Dildo-Szene aus Departed sehen! Menno!

03.30: Jetzt erstmal der entzückende Song aus “Cars”.

03.33: Noch mehr Gesinge. Hoffentlich kommt jetzt nicht noch Celine Dion. Wieso klingen eigentlich alle Melissa Etheridge-Songs wie dieser eine Hit von ihr, der auch immer im Radio läuft? Das Publikum ist eher nicht so begeistert.

03.36: Jetzt auch noch Al Gore und Leo. Schöner Anzug. Viel Smug. Das Little Miss Sunshine-Kind hat eine seltsame Art zu klatschen.

03.38: Werbung. Immer noch kein Hinweis auf das bekloppte Gewinnspiel.

03.42: Best Animated Movie. Was für eine Frisur soll das bloß sein auf Cameron Diaz’ Kopf sein? Die Amselnester, die wir in der 4. Klasse basteln mussten, sahen ähnlich aus. Happy Feet. Aww. Ich liebe die animierten Nominierten. Damit ist jetzt auch das Highlight des Abends vorbei.

03.45: Urks. Ben Affleck.

03.48: Eigentlich bemerkenswert, dass das alles ohne Synchro oder Untertitel im deutschen Fernsehen läuft. Besteht doch noch Hoffnung auf ein Leben nach der Synchronisation?

03.50: C’mon Borat! Wobei das Drehbuch eigentlich kaum mehr Sätze als die eben vorgelesenen enthalten kann. But the Oscar for best adapted screenplay goes to The Departed!

03.55: Werbung. Was sonst. Jetzt macht sich bemerkbar, dass ich das Superbowl-Training dieses Jahr geschwänzt habe. Declan muss übrigens dringend mit dem Auto überfahren werden.

03.59: Costume Design. Wenn ich selbst über die schlechtesten Witze lachen muss,spricht das nicht gerade für mich? Aber es gibt hier so wenig zu lachen! Eine kleine Freude: ein Corgy! Hurray! Ich will auch einen Corgy. Oh, der Preis geht an Marie Antoinette. Well, whatever.

04.05: Ich hasse, hasse, hasse Tom Cruise.

04.08: Noch eine Frau ohne Halskette. In der Zeit bisher hätte ich auch eine Welt bei “New Super Mario Bros.” durchspielen können. Und das geht noch bestimmt 2 Stunden.

04.12: Cinematography. Eine Kategorie für mich. Und noch ein Oscar für Pan’s Labyrinth. Der Typ hat auch Spy Kids und Nachts im Museum gemacht. Ui.

04.16: Jetzt lädt erstmal mein Blog nicht mehr. Kann ich gut verstehen. Überraschenderweise gibt es jetzt Werbung.

04.20: Robert Downey Jr. mit dem von Nebel angesprochenen Bart. Bäh. Kein guter Look. Naomi Watts (mit Halskette!) gleicht das aus. Hahaha, Poseidon! Warum sind in der Visual Effects-Kategorie eigentlich immer nur 3 Filme nominiert? Nicht dass es mich interessieren würde.

04.23: Endlich der Auslandsoscar. Präsentiert von der fantastischen Catherine Deneuve und Ken Watanabe. Ach ne, das war nur die Vorpräsentation. Jetzt die eigentliche Präsentation mit Clive Owen und Cate Blanchett. Ui, der kleine Florian hat wirklich gewonnen und macht einen Luftsprung. Süss. Er dankt “Germany and Bavaria”? Jetzt bin ich endgültig durch. Und wird von der Bühne gejinglet.

04.32: Diese Ballett-Sache wird etwas anstrengend.

04.35: Best Supporting Actress. Jennifer Hudsons Gesichtsausdruck sagt “Ich muss gewinnen” und erstaunlicherweise gewinnt sie auch. Tränen’n’stuff.

04.37: Werbung. Ich muss Declan töten. Schnell.

04.42: Documentary Shorts. In meinem Wahn dachte ich erst, der Awards würde von Bono präsentiert, aber das war nur seine Brille. Nochmal Glück gehabt.

04.45: Mehr Documentaries. Und Überraschung: An Inconvenient Truth gewinnt. Wer hätte das gedacht. Mehr Al Gore. Nun ja.

04.50: Oh, Clint Eastwood. Jetzt der Ehrenoscar für Ennio Morricone, damit ist dann auch meine Frage von ganz vorhin beantwortet, nicht, dass sich noch jemand daran erinnern könnte. Irgendwie soll jetzt wohl bald Celine Dion singen, ich muss dann schnell wegrennen.

04.55: Jetzt! Aaaaah.

04.59: Puh. Überstanden. Es kann nur noch besser werden.

05.00: Meine Schulter tut weh. Ich habe Hunger auf unbestimmte Dinge und bin tendenziell ermattet. Ennio Morricone ist aber echt niedlich und erwärmt mein Herz.

05.03: Ein Wunder- es gibt Werbung. Das schreckliche Kind ist bisher nicht aufgetaucht. Und auch die Spiderman-Trailer sind eingestellt.

05.06: Best Original Score. Ein Oscar für Babel.

05.08: Waah, das ist Jack Nicholson? Der Typ mit Glatze und Sonnenbrille? Ich bin schockiert. Der härteste Look seit Jim Carrey vor ca. 10 Jahren bei den MTV Awards.

05.12: Original Screenplay. Paul Haggis darf nicht gewinnen. Bitte nicht. Danke Academy, er gewinnt auch nicht. Hurray! Little Miss Sunshine! Das Kleid von Kirsten Dunst ist sehr seltsam.

05.16: Bla. Lots more to come? Args. Langsam wird’s hart.

05.18: Ach so. Werbung.

05.20: J.Lo mag ich ja auch nicht. Aber solange sie nicht singt…

05.24: Arme Beyoncé. Erst kriegt Jennifer Hudson den Oscar und dann singt sie sie auch noch in Grund und Boden. Glücklicherweise scheint ihr Kleid festgetapet zu sein, sonst würde da jetzt alles rausrutschen.

05.26: Ich bin so durch, dass ich mich über einen komplett unmotivierten Auftritt von Britney Spears freuen würde.

05.27: Ellen Degeneres macht wieder “I wouldn’t want to follow that. And now…”-Witz. *gähn* Endlich Best Song. C’mon Cars! Randy Newman! Randy Newman! Neiiiiiiin, Melissa Etheridge! Args. Und schon wieder Al Gore. Mehr Smug. Help!

05.32 Eigentlich müsste es doch bald schon frische Brötchen geben. Mmmh. [Und damit das Backwaren-Tag gerechtfertigt.]

05.33: Ist das eigentlich Werbung oder irgendein Special? Ich komme nicht mehr mit. Ist wohl auch egal.

05.35: Will Smith. Will Schlafen. Oh Hilfe. Aber jetzt irgendwas von/mit Michael Mann, da bin ich schon wieder wach. Ich würde jetzt gern die Szene aus “Collateral” sehen, am Anfang, wo die beiden im Taxi sehen und die Kamera erst nach oben zoomt und dann um 90° dreht und man über Los Angeles guckt. Oder ein paar Speedboote.

05.39: Wäre ich Michael Mann, hätte meine Montage nur aus Michael Mann-Filmen bestanden. So besteht sie nur aus Nicht-Michael Mann-Filmen. Mist!

05.40: Kate Winslet präsentiert Best Editing. Ich wollte eigentlich noch was über den inflationären Einsatz von Hausdächern in Filmen schreiben, nachdem sogar gestern in irgendsonem ZDF-Krimi in Essen auf einem Hausdach geheimes Zeug geredet wurde, aber jetzt hat schon The Departed gewonnen. Ein gutes Zeichen? Oder wird der wie Babel mit den Neben-Oscars abgespeist?

05.45: Und jetzt die Verstorbenen. Robert Altman rührt mich zu Tränen. Letztes Jahr sind viel zu viele großartige Menschen gestorben (siehe auch: Grant McLennan. *heul*)

05.50: Werbung.

05.51: Dritter Kleiderwechsel bei Ellen Degeneres. Von rot zu weiß zu blau.

05.52: Philip Seymour Hoffman trägt irgendwas zwischen “Ich lasse mir natürliche Dreadlocks stehen” und “rather bad hair day”. Endlich Best Actress. Endlich ist das meistverwendete Wort des Abends. Helen Mirren, what a huge suprise! Niedlich, dass sie als einzige nach unten geguckt hat als die Nominees gefilmt wurden.

05.57: Ich glaube, das ist schon wieder Werbung.

06.00: In Suhl macht schon das Kaufland auf. In einer Stunde macht der Rewe auf. Ich werde alt.

06.01: Ist das eine Perücke bei Reese Witherspoon? Oder muss das so? Und noch ein “unvorsehbarer” Sieg: Forest Whitaker für “The Last King Of Scotland”. Tränen’n'all. Hurray!

06.06: Jetzt die drei grauen Herren. Steven Spielberg, Francis Ford Coppola und George Lucas. Best Director, finally. Endlich etwas Adrenalin. And the winner is: Martin Scorsese. Damit wäre das auch endlich geschafft. Everybody loves a happy ending.

06.12: Und deswegen jetzt bitte Little Miss Sunshine. Nein erstmal Diane Keaton auf Stelzen (? oder sehr hohen Absätzen?) und Jack “very scary” Nicholson. Und noch einmal The Departed. “The first movie he has ever done with a plot”? Oder habe ich mich gerade verhört? Jedenfalls sind jetzt alle glücklich und können schlafen gehen. Nur ich nicht, nach 2 Litern grünem Tee, der jetzt langsam seine Wirkung zeigt.

06.16: Eigentlich könnte jetzt nochmal Werbung kommen, aber fliegt nur Glitter durch den Raum und es ist- wirklich, endlich- vorbei. Yeah!

06.18: “Mit uns sehen sie rot”? Ja, bestimmt, falls dieses Kind “Declan” nochmal rumplärrt.

06.19: Was ist das denn jetzt? Esoterik-Geklimper zu Bildern aus aller Welt? Geheime Nachrichten, die mich dazu zwingen sollen, heute abend wieder einzuschalten?

06.22: Ach so, das läuft also sonst so auf Pro7. Ich gucke den Sender ja sehr selten. Und gute Nacht, Nebel!

06.25: Yiiiihaaa! Es läuft jetzt 1-2-3tv um diese Uhrzeit? Da bleibe ich glatt dran! “Wenn Sie schon wach sind…” Mmh.

06.27: Ich gebe ab in umliegenden Funkhäuser. Gute Nacht. Nee, klappt nicht.

06.35: “Mein Name ist Nikita37. Ich habe bereits 12 Uhren bei Ihnen gekauft.” Äh, Loriot? Hape Kerkeling?

06.45: Jetzt aber endlich. Es muss enden! Draußen wird es hell.

~Fine~

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Berlinale 2007

Zurück in der Wirklichkeit (oder zumindest so was ähnlichem; “Leiche im Gleisbett”, liebe Bahn, das meint ihr doch nicht ernst*)… ich fühle mich immer noch, als hätte ich mindestens neun Zeitzonen durchquert und mein Gehirn gleicht einem stotternden Motor, der nicht anspringen will. Zumindest konnte ich gestern beim Arzt die Frage “Wo haben Sie denn die blauen Flecken her?” eindrucksvoll damit beantworten, dass ich verpennt gegen einen Stuhl lief, der sich fieserweise in meinen Weg gestellt hatte.

Aber eigentlich soll es hier gar nicht um billigen Slapstick gehen, sondern um die Berlinale.

Ein paar generelle Bemerkungen:
- Es war extrem stressig, weil die Kinos doch recht weit auseinander liegen und man ja ab und zu mal was essen und trinken muss.
- Kulinarisches Highlight: Maple Frosted Donut von Dunkin’ Donuts. Schön auch die beiden leicht anorektischen Mädchen, die sich angeekelt in der Bahn wegsetzten, als wir unsere 6er Box Donuts auspackten.
- Cubix 9 am Alexanderplatz hat die tollsten Sessel überhaupt. Allerdings ist “kann man gut drin schlafen” nicht unbedingt das beste Kriterium für einen Kino-Sitz.
- Etwas seltsam waren die Karten-Abreiß-Vorschriften: Mal wurde die Karte eingerissen, mal bekam man die Karte mit nur einem Abriss, mal mit zwei, einmal wurde mir unterstellt, eine bereits abgerissene Karte vorzuzeigen. Verwirrend.

Nun aber zu den Filmen:

Tekkonkinkreet (Zoopalast 4): Anime nach einer Manga-Vorlage. Leider mit einigen Längen, aber sehr schönen Bildern in einem ungewöhnlichen Stil. Durchaus empfehlenswert. Hätten wir doch bloß das Poster geklaut! Der Regisseur war ein Amerikaner, der seit 15 Jahren in Japan lebte und extrem langsam sprach, weswegen wir doch recht schnell aus der Fragestunde flohen.

The Tracey Fragments (Cubix 9): Ein 15jähriges Mädchen rennt zu toller Musik** panisch durch eine kanadische Stadt auf der Suche nach dem verschollenen 9-jährigen Bruder. Eine irre Mischung aus “Don’t Look Now” und “Catcher In The Rye”. Sehr ungewöhnliche Bilder (viele Kameraeinstellungen auf einmal, der Regisseur verglich die Bildkomposition auch zurecht mit einem Mondrian-Gemälde) und eine unheimlich gute Hauptdarstellerin, vielleicht mein Lieblingsfilm des Wochenendes, und zumindest der, der mich am nachhaltigsten beeindruckt hat.

I’m A Cyborg, But That’s Ok (Urania): Meine Erwartungen an diesen Film waren unendlich hoch, unfairerweise, denn was sollte nach dem perfekt durchkomponierten Meisterwerk “Lady Vengeance” noch kommen? Ein großartiger Vorspann, eine seltsame Geschichte und Leute, die nach 20 Minuten das Kino verliessen, warum auch immer.*** Auch fast eine Woche später weiß ich nicht genau, was ich von dem Film halten soll. Er ist unheimlich schön, er ist sehr bunt, er ist sehr traurig, er ist sehr lustig, er ist bizarr und es wird gejodelt. Allerdings ist er in seiner Erzählstruktur und Kamera im Vergleich zu The Tracey Fragments sehr konventionell, auch wenn der Vergleich sehr unfair ist, bemüht sich doch The Tracey Fragments vor allem um Realismus, während Chan-Wook Park mit I’m A Cyborg… alles andere außer Realität im Sinn hatte. Oder?
Jedenfalls muss ich diesen Film noch ungefähr 1 bis 10 mal gucken, möglichst auch nicht in der 3. Reihe ganz außen mit einem Kopf vor mir, der die Mitte der Untertitel überdeckt.

Gen Zong- Eye in the Sky (CineStar 8, Potsdamer Platz): Recht konventionelles Hong Kong-Krimi-Kino (seltsamerweise nicht mit dem kantonesischen Originaltitel angekündigt, sondern mit dem hochchinesischen). Aber mit der Stadt (der großartigsten Stadt der Welt) in der Hauptrolle, weswegen mich der Film sehr glücklich gemacht hat. Allerdings massiv peinlich war die Fragerunde nach dem Film, in der zunächst die Mikros nicht funktionierten, die Moderatorin schlecht vorbereitet war und aus dem Publikum Fragen wie “Wie realistisch ist ihre Darstellung der Polizei-Arbeit, die chinesische Polizei ist doch als sehr korrupt bekannt?” kamen.

Eagle vs. Shark (Zoopalast 4): Ein typischer Sundance-Film, allerdings aus Neuseeland, was allerdings außer den typischen Hobbit-Wiesen und einer kurzen Erwähnung von Netball nicht weiter auffiel. Verschrobener Nerd (Tautologie, ich weiß) trifft sehr geduldige Frau, eine chaotische Liebesgeschichte entwickelt sich. So weit, so oft genug gesehen, aber immer wieder nett, schließlich habe ich auch unzählige ähnlich klingende CDs von britischen Gitarrenbands im Regal stehen. Allerdings hatte ich während des Films mehrfach das Bedürfnis, der Hauptdarstellerin zu zu rufen, dass sie sich nicht so von dem Typen quälen lassen solle.

Comrades in Dreams- Leinwandfieber (Cubix 8): Dokumentation über Kinomacher in aller Welt, d.h. in Nordkorea, den USA, Burkina Faso und Indien. Sehr faszinierend, insbesondere der Teil in Nordkorea, sehr amüsant (warum “Titanic” in Indien nicht funktioniert hat) und vor allem sehr sentimental, man merkte deutlich, dass der Regisseur selber lange Jahre als Vorführer gearbeitet hatte.

Luo Ye Gui Gen- Getting Home (Cubix 8): Eine sehr schwarze Komödie um einen Mann, der seinen verstorbenen Freund von Südchina bis zu den Drei Schluchten des Yangtse transportiert. Wunderschöne Landschaftsaufnahmen und eine abwechslungsreiche, sher unterhaltsam erzählte Geschichte. Sollte im Gegensatz zu diesem Mist mit Jennifer Lopez im Wettbewerb laufen, aber dass das Festival von Menschen ohne Geschmack geleitet wird, ist ja nichts neues.

Jigoku no kyôen - Procurer Of Hell (Delphi-Kino): Kein neuer Film, sondern von 1961, der im Rahmen einer großen Kihachi Okamoto-Retrospektive lief. Ein sehr stark an französische Filme der 60er Jahre erinnernder Film noir, der vor allem wegen seiner Bilder von Tokyo interessant ist. Und wegen der starken Frauenfiguren, die ich nicht in so einem Film erwartet hätte.

* Vorgestern abend, ICE von Hamburg nach Erfurt über Berlin und Leipzig: Zug hält im Niemandsland zwischen Hamburg und Berlin. “Wegen einer Leiche im Gleisbett verzögert sich unsere Weiterfahrt.” … “Wir bekommen demnächst einen Lotsen an Bord, der wird dann den Zug über Stendal nach Berlin leiten.” … “Wir haben momentan eine Verspätung von mehr als einer Stunde und beginnen jetzt mit dem Austeilen der Verspätungsgutscheine.” … “Wegen einer Person im Gleisbett mit Notarzt-Einsatz musste der Zug leider außerplanmäßig halten. Es stellte sich dann heraus, dass die Person bereits tot war, und der Zug musste daraufhin umgeleitet werden. ” Args. Stendal liegt übrigens in Sachsen-Anhalt, falls es jemanden interessiert.

** “Horses” von Patti Smith (gecovert von Broken Social Scene). Ich liebe “Horses”. Und dann war der Song auch noch genau so umgesetzt, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Da hatte der Film schon gewonnen.

*** Ich spare mir die Hasstiraden für einen anderen Post. Kill ‘em all.

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It’s important to be imported

Oder so ähnlich. Jedenfalls findt sich, bis ich mal Lust zum Taggen habe, unter Uncategorized ausgewähltes Geschreibsel aus meinem alten Blog. Hauptsächlich Gelaber aus Hong Kong, außerdem ein Bericht vom Hurricane 2004 und ein Konzertbericht aus Manchester und München.

Vielleicht ist beizeiten ein “importiert” Tag besser, aber jetzt muss ich erstmal Snooker gucken.

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shuffle mode

Zerstochen von Moskitos (immerhin habe ich letztens meine erste Kakerlake getötet! *crunch* hartnäckiges Viehzeug) und von der wunderbaren Zucker-Koffein-Milo-Kombination und wenig wunderbaren Rückreise-Panik wachgehalten, endlich mal wieder ein Update.

Neueres vom Spocht:
- meine kurze Fussball-Karriere ist nach nur 3 Spielen wieder zu Ende, da wir leider sämtliche Spiele verloren (nun ja, wenn man noch nicht mal eine komplette Mannschaft zusammen kriegt…), *hüstel* 0:5, 0:3 - und ich hatte die einzigen Torchancen, dabei bin ich doch Verteidigerin… Allerdings wurde meine Mannschaft auch systematisch von den Veranstaltern benachteiligt, die anderen bekamen leckere isotonische Getränke mit Grapefruit-Geschmack und wir bekamen den ekelhaftesten Tomatensaft ever. Süss und uäää, widerwärtig, bäää.
- Netball lief da doch besser, erst irgendwie ins Monday League-Finale gekommen, dann 30:40 gegen die übermächtigen Australierinnen verloren (aber immerhin die gegnerischen “Fans” niedergebrüllt), dann durch ca. 8 Restaurants gewandert, um eins zu finden, dass einen Tisch für 20 Personen hat, gefolgt von einer weiteren Fressorgie.
- Essen ist sowieso der Hauptsport in Hong Kong, hatte ich das schon erwähnt. Angeblich sind auch 23 der 25 meist-frequentierten McDonald’s Filialen in Hong Kong. (???)
- Netball II: Dann das Intervarsity-Turnier- erst ein feiner Walk-Over- Sieg gegen Chinese University HK, die leider nur 2 Spielerinnen zu Spielbeginn hatten (haha). Dann ganz, ganz, ganz bitter 14:15 gegen den Erzfeind Hong Kong University verloren *grr* und schließlich HKIEd mit 27:9 abgefertigt. Danach Pizza-Orgie. Bei der dritten Lieferung wusste der Pizza Hut-Typ dann auch endlich, wo der Eingang war…
- Netball III: Mixed League *rofl* irgendwie hat es Gründe, dass Netball eigentlich ein Frauenspiel ist… oder ich bin einfach den Anblick von europäischen Männern nicht mehr gewohnt… jedenfalls natürlich anschließend: Fressorgie! Inklusive Desserts in Sai Kung nachts um 2.
Merke: Die Zurechnungsfähigkeit von Minibus-Fahrern nimmt mit der Uhrzeit ab und rote Minibusse sind generell klappriger als grüne. Und um so länger die Strecke, um so durchgeknallter der Fahrer. Daher sehr empfehlenswert: Von Mong Kok nach Sai Kung mitten in der Nacht mit einem roten Minibus. Für Fans von Berg- und Talbahnen. Allerdings hätten mich spontane Loopings auch nicht mehr gewundert.

Ansonsten: Endlich ist der Sommer da, mit 26- 29°C und 75-85% Luftfeuchtigkeit, wunderbar. Trotzdem habe ich ultratrockene Haut, weil natürlich überall die Klimaanlagen laufen. Und natürlich bin ich mal wieder erkältet *grumpf* Ach ja, und der Schimmel, der sich an der Rückwand meines Kleiderschranks gebildet hat, ist auch echt eklig. Allerdings ist meiner ‘ne ganz besondere Sorte, alle anderen haben grünen, nur mein Schimmel ist mehr so braun-weiß (FC St.Pauli? *lol*).

Weiterhin: Erster Kulturschock in einem der “internationalen” Supermärkte- es gab deutsche Produkte, zu denen ich beim besten Willen keine Verbindung mehr herstellen konnte. Ich habe zwar die Marken erkannt, aber ich hatte keinerlei Bedürfnis, irgendwas davon zu kaufen oder zu essen. Überhaupt fällt mir überhaupt nichts außer Brot mit Kruste nichts ein, was ich in Deutschland essen möchte. Alles so fad und langweilig. Und so umständlich mit Messer und Gabel. Keine Dim Sum mehr, kein Mango Pudding, keine frischen Mangos, keine getrockneten Mangos, nur so unreifes Zeug, keine Sichuan-Gerichte, keine gedämpften Irgendwas, keine frischgepressten Säften, nichts mit Roter Bohnen-Paste, keine Sesam-Suppe, Mandelsuppe, Tofu mit Zucker, keine Getränke mit Sago und keine Fischbälle… aaah…
Hatte ich erwähnt, dass ich mich sehr vor der Rückkehr fürchte?
… noch 4 Tage… *vollstopf*

Nun ja, Projekt ist irgendwie unfertig, wird aber von versklavten Undergraduates im Sommer weitergeführt. Meinen Vortrag habe ich bis morgens um 6 zusammen gebastelt, da ja Kill Bill 2 zu sehen deutlich wichtiger als so’ne blöde Projekt-Präsentation war *lol* Und: trotz ich-sach-mal Vorab-DVD (ja, das konsequente Vorgehen gegen Raubkopierer zeigt echt Wirkung) bin ich ins Kino gegangen. Die DVD habe ich noch nicht angeguckt.

Ansonsten gesehen: Kill Bill 1 in der special cut version für Japan und HK (ich musste dreimal (3!!!) meinen Ausweis vorzeigen, um zu beweisen, dass ich wirklich 18 bin *nerv*)
Hong Kong Film Festival:
- Pieces Of April (wegen Katie Holmes *g*)
- dubiose Kurzfilme
- Day of the Wacko
- Akame 48 Waterfalls (und danach hatte ich dann genug von irgendwelchen wunderbaren Landschaften in Cinemascope…)
Scheinbar war ich aber ungefähr die einzige Person an der Uni, die dieses Festival besucht hat… bester Kommentar von einem HK-Native “what festival? when? never heard of it”… args… war aber ein schönes Festival, auch wenn viele Filme in Tsim Sha Tsui, der definitiv schrecklichsten Gegend (Touri-Ghetto, warum auch immer) HKs liefen.

Aber immerhin: Ab Sonnabend Abend gibt es wieder Konzerte! Und dann ist bald das Immergut Festival, das Hurricane, das Melt! und das Haldern- Festival… Wie sagt man dazu? Rock’n'Roll!

Und noch eine Bitte: Ich möchte gerne vom Flugzeug die Bremer Meisterfeier sehen. Danke.

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sososo…

Zurück in Hong Kong nach einer wunderbaren Woche Japan.
Fazit:
Die Häuser in Tokyo sind sehr niedrig.
Es ist alles so leise dort.
Die Menschen sind sehr entspannt (und gehen extrem langsam).
Ich bin extrem ungeduldig geworden (faidila! faidi!! faidiiii!).
So richtig überfüllt ist es Tokyo auch nicht (nein, auch nicht in Shibuya, Harajuku oder Shinjuku; mmh, dieses weltmännische Flair *lol*).
Und da ist überall so viel Platz (ähh, im Vergleich zu Hong Kong).
–> Ich werde einen echten Kultur-Schock erleiden, wenn ich zurück nach Deutschland komme. Hilfe!

Wahrscheinlich geht es mir so wie Roy, The Toxic Boy aus der ziemlich wunderbaren Gedichtsammlung von Tim Burton, der beim Einatmen von sauberer Luft stirbt…

8.Mai jedenfalls, ich will nicht zurück.

Und im Übrigen sind die Leute bei KLM extrem unfreundlich. Oder strunzdoof. Was soll die debile Frage, ob ich in einem Hotel wohne und HK$ besitze (um die Umbuchungsgebühr zu bezahlen, sie nähmen keine Euros), wenn ich gerade meine HK ID Card vorgezeigt habe? Naja, whatever. Angesichts der Bekloppten, die auf dem Flug nach Tokyo dabei waren, habe ich sowieso großes Mitleid mit allen Angestellten sämtlicher Fluggesellschaften. Ich möchte da als Highlight nur den Typen neben mir nennen, der sein Handy nicht ausschalten konnte, und während das Flugzeug auf die Starterlaubnis wartete, zweimal angerufen wurde. Dann zwang ihn eine Stewardess, den Akku rauszunehmen. Übrigens praktisch, dass die Flüge von Hong Kong über Tokyo weiter in die USA gehen, da kann man dann dünne, zarte Japanerinnen neben extrem übergewichtige Amerikaner setzen, dann klappt das auch in der Economy (so gesehen bei Northwest Airlines). btw (drifte ja eh gerade ab): Schön, dass sich Northwest Airlines mit NWA abkürzt, ich dachte immer, das wären Gangsta Rapper mit so Songs wie “Straight outta Compton” and “Fuck Tha Police”, nun ja, so kann man sich irren.

Positivliste:
- Konzerte und Festivals (insbesondere Tomte!!! Juhu, Hurricane!!! HH Stadtpark…)
- Clubs, in denen nicht nur Techno oder Canto-Pop gespielt wird (ich werde dann erstmal zwei Wochen lang im Golden Pudel Club leben *freu*)
- Fussball (und endlich einmal so wie’s soll)
- saubere Luft
- keine Patriotismus-Diskussion (oder doch?)
- Sonnabend frei (nicht von 9 bis 12 morgens arbeiten)
- alle Leute sind faul, und ich muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich freitags schon um 19.30 Feierabend mache
- ähh, und das war’s schon? Freunde und Familie (aber eigentlich habe ich meine Schwester dieses Jahr schon mehr gesehen als sonst, und meine Eltern besuchen mich immerhin in HK, nachdem sie ja seit 4 1/2 Jahren- d.h. seit meinem Umzug- nicht mehr in Ilmi waren). Und Freunde sind entweder eh um die Welt verstreut oder gerade wieder in Aufbruchsstimmung und überhaupt werde ich meine Sportteams extremst vermissen *schnüff* und ich habe noch nicht mal mit der Negativ-Liste begonnen…

Um diesen Eintrag nicht ein totales Rumgejammer enden zu lassen, noch die Verkündung, dass ich jetzt Fussball spielen. Ja, ihr dürft gerne über mich lachen (bis ich euch dann das Schienbein zertrete, denn meine Vorbild ist Dieter Eilts, harhar), ich bin wirklich noch viel schlechter als ich dachte, zumindest mit Ball. *lol* Für’s Uni-Team reicht es, das hat wirklich St.Pauli-Niveau. Ab nächster Woche gibt’s dann Sonntagsspiele…*freu* Also, stay tuned…

Und was bestimmt niemanden interessiert, mein Netball-Team hat’s sogar in die Endrunde der Liga geschafft (was nur heißen kann, dass die anderen Team so abgrundtief schlecht gewesen sein müssen, uargs). *lol* Wie singt man da? “Wunder gibt es immer wieder, lalalalaaa”

Und so sind wir alle (pluralis majestatis) wieder happy, ganz ohne Pillen. Kaufen Sie daher schon morgen meinen Ratgeber “Debil, aber Happy- Wie man durch das Tippen von übermäßig vielen *lol*s sein persönliches Glück finden kann”. Oder schicken Sie einfach gleich ‘nen Scheck, auch wenn Sie das Buch nicht interessiert, da spare ich mir das Tippen.

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