November 16, 2007
· Gespeichert unter Kleinstadtleben, Leihkatze
Nachdem auch in den mittleren Mittelgebirgslagen der Winter begonnen hat (momentan 12 Zentimeter Schnee auf meinem Balkon in perfekter Wintersport/Schneeball-Qualität, und es schneit weiter), besucht mich auch wieder meine feline Freundin, um sich bei mir aufzuwärmen. Momentan schläft sie unter dem IKEA Roadkill Kissen, nachdem sie vorher die Reste des Grünkohl-Experiments aus dem Wok geleckt hatte (mit Chili, merken Katzen das nicht?). Hach, so entzückend.
Ansonsten ergab eine Spontan-Umfrage gestern, dass fast niemand aus meinem Freundeskreis wasserfeste Schuhe besitzt, was natürlich sehr praktisch bei diesem Wetter ist. Allerdings ist die dringlichste Anschaffung jetzt ein Schlitten. Hurra!
Februar 24, 2007
· Gespeichert unter Gemotze, Kleinstadtleben, Leihkatze, Musik
1. Ich freue mich vor allem deswegen auf das Rauchverbot, weil dann endlich die Leute, die neben mir sitzen, nicht mehr kiffen dürfen. Denn wie Hunde immer zielstrebig zum Hunde-Allergiker rennen, sitzen oder stehen Kiffer immer direkt neben mir. Wobei ich bezweifle, dass sich jemand an das Rauchverbot hält, wenn nicht gerade massive Strafen verhängt und extreme Kontrollen durchgeführt werden. Gerade bei Indie-Pop-Diskos ist Rauchen scheinbar lebenswichtig.
2. 1 Radiohead-Coverversion im Swing-Style: lustig. 2 Radiohead-Coverversionen im Swing-Style hintereinander: sehr doof. 1 The Beatles meet Sesame Street-Coverversion: amüsant. 2 The Beatles meet Sesame Street-Coverversionen: Ich guck mal, ob auf dem Hardcore-/Metal-Floor was besseres läuft (Antwort: nein). 1 The Smiths-Coverversion von dieser ätzenden CD: anstrengend. 2 The Smiths-Coverversion von dieser CD: quälend. 3 The Smiths-Coverversionen von dieser CD: mein Auto ruft.
3. Ich muss dringend mal wieder raven gehen. Weggeh-Abende, bei denen man die meiste Zeit nur rumsitzt, weil keiner tanzt, weil man zu der Musik (ein flotter Mix aus uninteressanten B-Seiten, Novelty-Cover-Versionen und totgespielten Hits von Bloc Party) eh nicht tanzen kann, sind irgendwie traurig.
4. Dann doch lieber Abende wie Dienstag, wo man sein Gehirn nach endlosen Diskussionen über “virtuelle Dienste” und ähnlichen Blödsinn eh an der Garderobe abgegeben hat und sich über die größte Hits der 90er totlachen kann. “Fuck I won’t do what you tell me.”Wobei ich immer noch etwas sauer bin, dass meine Wünsche (die ich für das Kollektiv ausgerichtet habe) ignoriert wurden, wir hätten alle so gern noch Scatman John, Whigfield und Caught in the Act gehört.
5. Ansonsten mache ich mir etwas Sorgen um meine Leihkatze, die nach der Entführung meines Hausschuhs am Donnerstag nicht wieder aufgetaucht ist. Ich hoffe, sie ist nicht etwa von den Fuß-Ausdünstungen in meinem Hausschuh krank geworden?
Dezember 6, 2006
· Gespeichert unter Fußball, Kleinstadtleben, Leihkatze
Ein paar Minuten “Deutschland. Ein Sommermärchen” geguckt. Festgestellt, dass ich ernsthafte Probleme habe, deutsche Dialekte und insbesondere Schwäbisch zu verstehen. Zu ManU vs. Benfica auf SF2 geschaltet, wo gerade die 1. Halbzeit analysiert wurde. Oder die Weltformel erläutert. Oder die Neuerscheinungen im Pornoregal der örtlichen Videothek diskutiert. Schwizerdütsch, es geht halt immer noch schlimmer.
Dafür ein sehr schönes Spiel. ManU in erstaunlicher Form. Fast wie damals, 1999. Besonders bemerkenswert: Der geschätzte 48,3 Jahre alte Paul Scholes spielt immer noch hervorragend, ebenso der noch ältere Ryan Giggs; Christiano Ronaldo jetzt ohne blonden Strähnchen, so dass man sich endlich über seine tollen Pässe freuen kann (nein, mit der alten Frisur ging es nicht)- und Old Trafford ist immer noch ein fantastisches Stadion. Und Manchester die beste Stadt der Welt (oder zumindest die zweitbeste nach Hong Kong)… *seufz*
In other news: wieder mal Katzenbesuch am Morgen. Diesmal mit Gemaunze an der Balkontür angekündigt.

Auf die Urin-Hinterlassenschaften in der Badewanne hätte ich allerdings verzichten können. Naja, immerhin nicht auf den Teppich. Trotzdem muss ich ihr wohl mal Toiletten-Manieren (eh, toilet manners) beibringen. Oder schnell einen Nachfüllpack Badreiniger kaufen…
November 27, 2006
· Gespeichert unter Experimente, Kleinstadtleben, Leihkatze, Nahrungsmittel
Unerwarteter Besuch heute in der Küche: Durch die offene Balkontür war eine Katze spaziert, die es sich dann hinter dem E-Herd (eher bedenklich) gemütlich machte. 
Eben noch auf dem Balkon (man beachte meine Blumenkästenleichen)…

jetzt schon im frischgestaubsaugten Schlafzimmer. Zu schnell für meine Digicam.

Im Badezimmer gab’s nicht so viel zu sehen.

Dafür war das Wohnzimmer irre spannend.
Sie schien ziemlich schreckhaft und traute sich zunächst nicht in meine Nähe, was dazu führte, dass sie vor Schreck gegen mein Regal rannte und später sich so neben der Spüle versteckte, dass ich erst Möbel rücken musste, bevor sie dort wieder herauskam. Nicht die klügste Katze der Welt. Allerdings habe ich jetzt endlich eine Verwendung für Origami-Gefalte gefunden. Die “Venusfalle” wurde bereits erfolgreich von ihr erlegt.
Mittlerweile habe ich auch 1,19 Euro in Whiskas-Trockennahrung (”Huhn”) investiert, aber nach dem sanften Rausschmiss ist sie nicht wieder aufgetaucht. Ich warte gespannt.