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Falls jemand versuchen sollte, mich mit Rufnummerunterdrückung anzurufen und ich nicht rangehe…

Es haben mal wieder genug Callcenter-Deppen angerufen. Ich weiß nur nicht genau, wer mein Favorit der Woche ist:

Die Frau eben, die noch nicht mal sagen wollte, für welche unseriöse Firma sie arbeitet und daher lieber auflegte, oder der Mann, der insistierte, dass ich bei einer kostenlosen Gewinnspiel-Hotline, die in “Einkauf Aktuell” beworben war, angerufen hätte.

Die nächste Person kriegt Auszüge aus der Diplomarbeit vorgelesen, die ich letzte Woche Korrektur gelesen habe. Dann werde ich hoffentlich endlich auf eine Nie-mehr-anrufen-Liste gesetzt. So schön die Idee mit der Robinson-Liste ist (auf der ich im Übrigen seit Jahren stehe), sie wird ja nur von seriösen Firmen verwendet- Firmen, die ihren Mitarbeitern anscheinend verbieten, den Firmennamen zu nennen, kümmern sich logischerweise auch um solche Dinge nicht.

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Köstritzer Bibop tropic- Warum? (Aber lustig: das Bibop-Promoteam. Fast so schön wie ein Besuch von Duffbeer-Man.)

Äh, und: Mücken, fuck you.

Und dann noch: Ich bin überhaupt noch nicht in EM-Stimmung, dafür freue ich mich wie blöd, dass am Sonntag mein absoluter Lieblings-Lieblingsfilm (There Will Be Blood) im lokalen Kino läuft, so dass ich den statt Deutschland-Polen gucken kann (und darüberhinweggetröstet [muss garantiert auseinandergeschrieben werden, aber mein Duden liegt nicht in Reichweite] werde, dass die DVD in Deutschland erst im August erscheint. August! Nun ja, mehr Zeit, um herauszufinden, warum genau mir dieser Film so unglaublich viel Freude bereitet. Und ja, die UK-Version kommt einen Monat früher, aber nach dem letzten unglaublich schnellen Lieferung- nur knapp 10 Wochen, wahrscheinlich mit einem Tretboot von London nach Thüringen gebracht- habe ich die DVD wahrscheinlich auch nicht früher. *seufz* Ja, das sind die wirklich wahren Probleme.).

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Ahhh, Abzocke

Mal abgesehen davon, dass ich immer noch blond-gelbe Haare habe und mich immer noch leicht schuldig für das 0:1 des HSV gegen Schalke fühle (ausgelöst durch den Kauf eines Kevin Kuranyi-Nutellaglases mit der Begründung “der steht eh nur im Abseits, dann kann der das auch auf dem Frühstückstisch tun”, ich hätte es nicht beschwören sollen), erfreue ich mich an der Sonne und personalisiertem Spam.

Besonders amüsant: Die Deppen von reise-tester.com, die den seit Jahren erfolgreichen Trick mit der gut versteckten Jahresgebühr verwenden und dann auch noch so dreist sind, Einladungs-Mails zu versenden. Ich fühle mich ein wenig beleidigt, dass meine Mailadresse und mein Name für so offensichtliche Abzocke verkauft wurde. Ey, da bestelle ich lieber hässliche Barhocker (”ganz tolles Design der Extraklasse, ebegdyehcmeaehdveaeldveaeneedyebeeefdveeendubudwdx“) und V111iiiAgRaaa.

Aber falls jemand Interesse daran hat, jährlich 89 Euro für 3 Hotelgutscheine zu bezahlen, die nur unter ganz bestimmten Umständen eingelöst werden können, also höchstwahrscheinlich nicht, kann er sich gern an angelika.schuster@gutscheine-fuer-uebernachtungen.com wenden, der ich diese Mail verdanke:

Betreff: Sie werden Hoteltester - Herzlichen Glueckwunsch!

Guten Tag <kleinstadt>,
wir freuen uns, Ihnen heute mitteilen zu dürfen, dass Sie ausgesucht wurden, aus unserem 1900 Hotel- & Resort-Portfolio europaweit Hotels zu testen.

Unsere Plätze sind begrenzt, daher bitten wir Sie nun, innerhalb von 2-3 Werktagen, Ihre Daten zu ergänzen. Nach dieser Frist müssen wir Sie, laut unseren Regularien, leider ablehnen.

Zur Datenaufnahme klicken Sie bitte hier:
http://gutscheine-fuer-uebernachtungen.com/tools/tl.php?pol=1&email=<kleinstadt>@gmx.de
(Dieser Link ist nur für Sie bestimmt. Bitte geben Sie diesen Link nicht weiter.)

Wir wünschen Ihnen,<kleinstadt>, viel Spaß und freuen uns, Sie als Reisetester begrüßen zu dürfen.
Ihre Reisetest-Beauftragte

Angelika Schuster

Andererseits: Ein Anruf beim Selbstwertfernsehen (früher Mehrwertfernsehen) kostet nur 10 Euro.

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It’s important to be imported

Oder so ähnlich. Jedenfalls findt sich, bis ich mal Lust zum Taggen habe, unter Uncategorized ausgewähltes Geschreibsel aus meinem alten Blog. Hauptsächlich Gelaber aus Hong Kong, außerdem ein Bericht vom Hurricane 2004 und ein Konzertbericht aus Manchester und München.

Vielleicht ist beizeiten ein “importiert” Tag besser, aber jetzt muss ich erstmal Snooker gucken.

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Place-bo

Liebes Tagebuch,

da ich gerade keine Lust auf very bad English habe und ich mich auch nicht mit dem Problem „Wie konvertiere ich LabVIEW 6-Files in LabVIEW 5-Files, wenn ich nur LabVIEW 5 zur Verfügung habe“ auseinandersetzen will, also jetzt ein Eintrag, den ich in Word geschrieben habe (denn ich „arbeite“ gerade, mit iPod und flat white coffee und Throaties).

Zumal ich über die wichtige Frage nachdenken muss, ob ich zum Placebo-Konzert gehe…
Placebo- musikalisches Äquivalent zu einem One-Night-Stand. Für den (besoffenen) Moment das Geilste überhaupt und dann nach kürzester Zeit irgendwie total peinlich. Wie gut, dass meine Musiksammlung groß genug ist, dass man sich eher selten über den Weg läuft (im Gegensatz zu Ilmenau, aber das ist eine andere Geschichte und fällt in die Kategorie „Warum ich mich nie über Ersties lustig machen würde“ *lol*). Also, back zu Placebo. Pro: Konzert-Entzugs-Erscheinungen galore, aber holla die Waldfee! Die Musikszene ist echt so armselig hier, Hilfe!!! An dieser Stelle: Ich brauche ganz dringend ein Flugticket HK-Köln/Bonn (und zurück, natürlich) für den 1.März (hin) – 3.März (zurück). Und natürlich Eintrittskarten. Übernachtung eher optional. Aaaargh!!! Das fantastischste Festival, das man zu Ehren einer Person überhaupt organisieren könnte. Verdientermassen, natürlich. Live Forever. *snüff*
Ok, zurück zur „Realität“, also Kontra: immerhin habe ich Placebo schon zweimal live gesehen, davon einmal total grottig (aber dann auch wieder so schlecht, dass es wieder super war, und das Publikum war auch echt total scheiße, die hatten null Ahnung. So 10jährige mit Eltern, hallo? Und alle singen „My sweet prince“ mit (so mit Feuerzeugen’n’Stuff *kotz*), als wären sie bei den Backstreet Boys (Kinder) oder Scorpions (Eltern) oder noch schlimmerem (geht das?). Schon mal auf den Text geachtet? Deppen! Zumindest lässig von Brian Molko, die Verachtung bei der Zugabe voll raushängen zu lassen.) und einmal One-Night-Stand-artig gut. Hm… andererseits alles besser als, erm, Deep Purple *rofl* die mächtig erfolgreich in China sein müssen (5 Konzerte in Mainland, 1 in HK! Wow!!!). Naja, entlastet die Rentenkassen. Und nicht zu vergessen Mr Bowie, dessen Ticketpreise schlicht weg asozial sind- billigste Karte 50 Euro, teuerste Karte 150 Euro, und da ich die Location vom Starsailor-Konzert kenne- also sehen kann man von den „billigen“ Plätzen nichts. Hatte nicht mal jemand gesagt, Placebo seien Bowie für Arme? 100% wahr. *lol* Ja, und das war’s dann auch schon mit dem Angebot- bis auf, und ich danke dem Goethe-Institut von ganzem Herzen, Ick libbe euk, Maximilian Hecker und Barbara Morgenstern, die „New from Berlin“ darstellen dürfen *lol* whatever, egal. INDIE!!! Jaaaaa!!!! Und jetzt bitte noch Tomte. Bittebittebitte. Tomte. Bittebittebittebittebitte. Errettet mich aus dem Canto-Pop-Fegefeuer, ich kann es nicht mehr hören.

Ansonsten: die tollste Idee zum Valentinstag für Leute, denen Schlussmachen per SMS noch nicht abgewrackt genug ist: für 1 HKD (ca. 10 Cent) kann man mit seinem Freund per SMS mitteilen lassen, dass man keine Lust mehr hat. Ja, man muss noch nicht mal mehr selber den Text verfassen. Einfach Hotline anrufen, Namen und Nummer sagen und fertig ist. Super! Ja, wie immer geht es auch noch schlimmer… *lol* Andererseits, wenn sich so den Valentinstag-Ramsch, der hier so verkauft wird anguckt, also bei einigen Sachen kann man das schon nachvollziehen. Wie gut, dass auch dieses Zeugs Sonntag im Müll ladet.

Und jetzt muss ich nur noch meine Halsschmerzen loswerden und alles wird gut. Morgen gibt’s lecker Nanopartikel, dann kann ich endlich wieder im Labor stehen- juhu!!!

P.S.: Waschmaschinen-Nachtrag: Das größte Problem ist ja nicht, dass ich jetzt immer meinen fetten Gwaailo-Hintern an dem Ding vorbeizwängen muss, wenn ich Duschen will (was morgens durchaus schwierig sein kann), sondern, dass mir erlaubt wurde, das Ding auch zu benutzen, wozu ich aus geschilderten Gründen keine Lust habe. Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob sich meine Mitbewohnerin beleidigt fühlt, wenn ich meine Wäsche weiter zum Waschsalon schleppe. So mache ich das nur, wenn sie schläft. *lol* whatever…

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Chart-Stürmer

Liebes Tagebuch,

lange habe ich Dich vernachlässigt. Das habe ich Dir vorenthalten:
- Allgemeines Gemotze über das Wetter (7°C und Regen, Regen, Regen). Mittlerweile überflüssig, da wieder Sonne und 17°C. Na also, geht doch.
- Mehr Gemotze, da die letzte Woche echt ziemlich scheiße war (von Sonntag bis Freitag gerechnet). Mittlerweile auch wieder besser.
- Meine Top 10 der dubiosesten Erlebnisse- Ich werde mich garantiert nie wieder über irgendetwas wundern. Nicht nach letzter Woche… also:

10. Mein Netball-Team bestand am Montag nur aus 2 „echten“ Team-Mitgliedern (15 Minuten nach Spielbeginn dann aus 3) und 6 Leihspielern. Das bei eigentlich ca. 30 Team-Mitgliedern. Praktischerweise war die Team-Captainette auch nicht da. Und das erste Viertel wurde schon nach 6 statt 15 Minuten abgepfiffen, so dass das Spiel dann 5 Viertel hatte. Und mal wieder verloren. Auch egal.
9. Habe mich danach völlig unverständlich auf dem Weg zur MTR verlaufen, bzw. ich bin den Schildern gefolgt und war plötzlich eine Station weiter als ich wollte. Bei HMV, genauer gesagt. *lol* Und sie hatten noch offen. *lol* Mmmh, Lambchop.
8. Habe versucht (völlig erfolglos natürlich), einigen Chinesen den Einfluss Shakespeares auf die Entwicklung des europäischen Dramas zu erklären (Hey, sie hatten gefragt… selber schuld). Hm, ja, nun ja. Hätte wohl auch fast jeden in Ilmenau überfordert. *lol* Oder? Racine? Corneille? Euripides? Goethe? Einheit der Zeit, des Ortes und der Handlung? Lalalala, ja, erm, lassen wir das.
7. Meetings: Total verpennt, 10 Minuten vor Beginn aufgewacht, Raum nicht gefunden, dann nicht gepeilt, dass das, was da so nervig piept, mein Akku-alle-Mobile war. Peinlich, peinlich. Wie gut, dass ich Ausländerin bin.
6. Habe meinen LabVIEW-Vortrag (btw: Echte LabVIEW-Programmierer/Klickerer (Hallo Alex, Hallo Martin, letzteres habe ich extra für euch geschrieben) wissen, dass es LabVIEW und nicht LabView heißt, *hach* ich bin so l33T, oder so), wie es sich gehört, trotz 3 Wochen Vorbereitungszeit natürlich erst eine halbe Stunde vorher fertig gekriegt, und ein richtiges Konzept hatte ich auch nicht. Aber viele tolle PowerPoint-Animation, die teilweise Seekrankheit bei mir hervorriefen. Und außerdem bewährte sich die Erkenntnis, dass Professoren eh nie länger als 10 Minuten schweigen können, so dass jede Art von Konzept eh überflüssig wird. *lol* Universelle Wahrheit Nr.1

5. Fussball-Bundesliga-Ergebnisse. So schlecht habe ich noch nie getippt. Das war schlimmer als mein Vater bei der WM’98 (und das war praktisch die Definition von “daneben”). Args. Und Hertha BSC gewinnt gegen Stuttgart dank eines Treffers von Fredi Bobic. Arrgh. Nein, nein, nein.
4. Ich bin den HK Marathon gelaufen. Ok, nicht den Marathon, nur das 10km-Loser-Rennen für untrainierte Säcke wie mich, bin aber trotzdem ein ganz klein bisschen stolz auf mich. Aber irgendwie war’s zu einfach, ich hätte echt noch wesentlich länger laufen können. Also, Halb-Marathon, nächstes Mal. Das Wetter war *zensiert* kalt und nass-niesilig, aber die Strecke *hach* Von Tsim Sha Tsui (endlich einmal Nathan Road entlang laufen, ohne dass man alle 3 Sekunden Fake-Rolex angedreht bekommt- I’m not a tourist, I fucking live here!) durch den Western Harbour Tunnel nach Sheung Wan, erster Blick nach dem Tunnel auf Lantau, von wo der Riesen-Buddha gnädig durch die Wolken winkte (ohmygod, ich habe selten etwas so schönes gesehen) und von da durch die Häuserschluchten von Central nach Wan Chai. Auch wenn die „Läufer“ mit Fotoapparaten echt genervt haben, ich kann’s verstehen. Aber *grmpf* das meine Zeit irgendwie verloren gegangen ist, find ich doof, ganz doof. Und um 4.30 aufzustehen, war auch ziemlich hart, aber dafür entschädigte dann der Sonnenaufgang über Victoria Harbour… Nur leider öffnen die meisten Geschäfte am Sonntag nicht vor 12- wie schlägt man da bloß die Zeit bis dahin tot? Zumal zugucken auf Dauer sehr kalt wurde…
Ok, nicht dubios genug? Dann hätte ich noch die Frau anzubieten, die 300m vor dem Ziel auf ihrem Mobile angerufen wurde und diesen Anruf auch noch annahm. Was sagt man da bloß? Hallo, ich laufe gerade den Marathon, bin gleich da?
3. Man bekam seine Teilnahme-Medaille übrigens eine Woche VOR dem Rennen, zusammen mit der Startnummer’n'Stuff.
2. Meine Mutter rief mich mit ihrem Handy auf meinem Handy an. Um mir mitzuteilen, dass sie vom Handy anruft. *brizzel* Das wär *brizzel* sonst auch nie aufgefallen.
1.  Weswegen ich mich wirklich über nichts mehr wundern werde:
Meine neue Mitbewohnerin kaufte eine Waschmaschine, obwohl im Nachbarwohnheim (ca. 20 Sekunden Fußweg und immerhin 5 Treppenstufen) ein Waschsalon ist. Mal abgesehen von der Tatsache, dass das Apartment verdammt klein ist und eigentlich nirgendwo Platz für auch nur die kleinste Waschmaschine ist, musste sie natürlich auch die 5kg-Familien-Maschine kaufen, deren Standfläche ein Viertel der Fläche des Badeszimmers einnimmt- in dem es logischerweise keinen speziellen Waschmaschinenanschluss gibt, so dass sie die Waschmaschine immer an die Dusche anschließen muss (stöpsel, schraub). Und eine Waschmaschine ohne Trockner ist sowieso das Sinnloseste überhaupt in HK, da es die meiste Zeit so feucht ist, dass z.B. T-Shirts zwei Tage zum Trocknen brauchen. Und meine 6 Quadratmeter Zimmer sind mir dann doch wertvoll, als dass ich die mit nasser Wäsche fülle. Also, ab zum Waschsalon zum Trocknen. Brillant. Noch besser allerdings ihr ursprüngliches Konzept, das vorsah, die Waschmaschine in ihrem Zimmer zu deponieren, und sie nur zum Waschen ins Badezimmer zu transportieren. Leider reichte ihre Kraft noch einmal dazu aus, die Waschmaschine im Badezimmer zu verschieben, so dass dieser Plan wieder aufgegeben wurde. Whatever. Und auch super-fein, dass die Waschmaschine jetzt mit 2 (in Worten: zwei) Waschmaschinen-Bezügen (ja, genauso schön wie Klobrillen-Bezüge) übereinander verschönert wurde. Wahrscheinlich, damit die Maschine nicht nass wird? Life is strange but people are stranger.

Ach ja, und noch mal zur Zusammenfassung: Meine WG besitzt mittlerweile die wohl kleinste Kaffeemaschine der Welt, für die es man so ganz dubiose Kaffeebeutel braucht, die ich bisher nirgendwo gesehen habe (auch meine Mitbewohnerin, die das Ding angeschleppt hat, weiß nicht, wo’s die gibt- praktisch), ein debiles Keyboard und eben eine Waschmaschine… Was wir nicht besitzen: einen Fernseher, einen Backofen, einen Staubsauger, mehr als einen Topf… *lol* Man muss halt Prioritäten setzen.

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sinnlos 2004

Meine Mutter glaubt, ich würde zu viel arbeiten. *lol* Um diese unberechtigten Vorwürfe zu zerstreuen, hier das, was ich heute produktives geschrieben habe, zwischen “mit meinem scheinbar total unterbeschäftigten Supervisor schnacken”, “11Freunde lesen” und “debile PowerPoint Animationen ausprobieren”.
(btw: nein, sie liest das hier nicht, das war nur eine Einleitung…)
Args, es ist wirklich völlig unmöglich für mich, auch nur einmal einen komplett ernsthaften Text (bzw. ppt- Präsentation) zu erstellen. Spätestens nach zwei Seiten driftet das in totalen Schwachsinn ab (siehe auch Studienarbeit). Nun ja, um diesen “Kreativkräften” (*ähem*) freien Lauf zu lassen, also folgender Text:

Dies ist ein Liebeslied

Meine geliebte schwarze Fleece-Jacke!

Ich weiß noch ganz genau, wie wir uns das erste Mal begegneten. Es war im September 2000, etwa der 12. Es war Sonnabend Mittag und das H&M im AEZ war voll wie immer. Ich brauchte noch etwas wärmendes für meine anstehende Schottlandreise und Du hingst direkt links am Eingang im 1. Stock. Du strahltest mich mit Deinem schwarzen Reißverschluss an und ich konnte gar nicht anders, als Dich zur Kasse zu tragen. Es war Liebe auf den ersten Blick.
Unsere Beziehung wurde schon früh auf die Probe gestellt. Du erinnerst Dich sicher an das Smashing Pumpkins- Konzert (18.9.2000) in der Alsterdorfer Sporthalle, wo Du mich erst bei ca. 10°C ca. 6 Stunden lang warm gehalten hast und Dich dann panisch an mich geklammert hast, um ja nicht im Moshpit verloren zu gehen. Die ca. 100 Leute, die sich an Dir festklammerten, bevor sie von den Ordnern rausgezogen wurden, hast Du still ertragen (ganz im Gegensatz zu meinem Nacken, der immer noch rummotzt).
Unvergessen auch das Fish&Chips-Essen am Hafen von Mallaig bei 13°C. In Deiner Tasche mein MD-Player mit Catatonia. Vor uns das weite Meer und die Isle of Skye. Über uns die Sonne und ein paar Möwen. Von keiner Menschenseele eine Spur, nicht mal von Bonnie Prince Charlie. Doch was haben wir uns dann erschreckt, als jäh eine Thüringer Reisegruppe (aus Apolda genauer gesagt) auftauchte, die nach Bräteln krähte. Trotzdem hast Du es Thüringen nicht übel genommen, nein, ganz im Gegenteil, treu hast Du mich auf meinen Wegen in Ilmenau begleitet.
Bei fast allen Konzerten warst Du dabei, immer in der ersten Reihe und ohne Anzeichen von Müdigkeit. Dreck und Schmutz haben Dich nie sonderlich gestört. Ich bin doch bei 40°C waschbar, hast Du immer gesagt, und natürlich hattest Du recht.
Besonders dankbar bin ich Dir auch immer noch für den 2.12.2002, als Du mich beim Spiel St. Pauli- Karlsruhe, auf das ich gar nicht vorbereitet war (siehe Tagebucheintrag), vor dem sicheren Erfrieren gerettet hast.
Auch nicht zu vergessen unsere Spanien/Portugalreise. Was wäre ich in Bilbao ohne Dich gewesen. Kalt, definitiv. Und im Zug nach Barcelona hast Du mir als Kopfkissen gedient. Im Zug nach Lisboa als Decke. In Madrid sind wir gemeinsam zu Fuß den schier unendlichen Weg vom Bernabeu- Stadion zurück zum Hotel gepilgert, weil für 70.000 Menschen leider nur ein einziger Bus fuhr. Und an der Atlantikküste warst Du sowohl Sonnenschutz als auch Picknickdecke. Was ich in Porto ohne Dich gemacht hätte, will ich mir gar nicht ausmalen (wahrscheinlich hätte ich mir etwas kaufen müssen, wie schrecklich!).
Und jetzt hältst Du mich in Hong Kong warm. Tag für Tag in meinem ungeheizten Büro. Auf zugigen Schiffen. Überall dort, wo die Klimaanlagen mal wieder zu kalt eingestellt sind (d.h. überall).
Und dafür kann ich Dir nur von ganzem Herzen danken.

Deine C.

Dieser Text befindet sich zusammen mit noch viel größerem Mist (Studienarbeit Beta-Version) in meinem Ordner “My insane Geschreibsel”. Warum kann ich bloß so was in 30 Minuten runterschreiben, brauche aber für eine LabView-Programm-Doku ca. 3 Tage? D’oh!

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Ni dong ma?

[Verstehst Du? - Darauf den Satz, den ich am aller-überzeugesten auf Chinesisch sagen kann: Bu dong! Nein, ich verstehe nichts. *g*]

Dieses zu Ehren der Sprachverwirrungen, die jetzt in meiner WG herrschen, nachdem heute die neue Mitbewohnerin eingetroffen ist, die zwar aus Guangdong (Kanton) kommt und daher eigentlich Kantonesisch können müsste, allerdings erst vor 7 Jahren dorthin gezogen ist und daher kein Kantonesisch sprechen kann (das macht mir ja sehr große Hoffnungen, diese Sprache jemals zu lernen). Schade nur, dass meine andere Mitbewohnerin noch schlechter Mandarin als ich kann, so dass jetzt alle Englisch sprechen müssen *lol* Juhu! Was für ein Chaos.

Praktischerweise gerät auch alles andere irgendwie ausser Kontrolle. Angefangen damit, dass ich gestern irgendwie sinnlos bis 4 Uhr wach war (verdammter iPod *g*), nicht weil ich nicht schlafen konnte, sondern weil ich die Zeit vergessen hatte (?) . Kleinkind- Style, wenn Mami nicht ruft, dann geh’ ich auch nicht ins Bett, bääh. Ich bin nicht müde *gähn* *lol*
Dann heute morgen erstmal diesen tollen neuen Wurm im Briefkasten gefunden, dann eine Nachricht, dass irgendwelche Unix- Server über Nacht abgeschmiert seien bzw. seit Stunden repariert würden oder was auch immer. Schön. Völlig verpennt zur Arbeit gelaufen. Innerhalb der ersten 30 Minuten zweimal vor’m Computer eingepennt. Da es aber immer noch so eisig-kalt ist und ja nirgendwo auch nur ansatzweise geheizt wird, hatte ich recht bald so kalte Füsse (trotz 2 Paar dicker Socken), dass ich nicht mehr schlafen konnte. Irgendwie durch den Tag gequält, Kaffee sei dank. Dann eine Mail gekriegt, die das einzig wichtige Lab- Experiment von Mittwoch auf Donnerstag verschob. Dann eine Mail bekommen, das sei ganz gecancelt, weil die wichtigste Person bis auf unbestimmt krank sei. Dann eine Mail bekommen, dass das super-wichtige Meeting heute kurzfristig wegen einwöchiger Japan-”Forschungs”-Reise ausfallen würde (Last Minute- Urlaub, I presume). Dann im Treppenhaus auf-und-ab gelaufen, um meine Füsse aufzuwärmen. Umgeknickt. Zurückgehumpelt. Früh (d.h. um 20 Uhr, nachdem ich um 11 Uhr angefangen habe zu arbeiten)Feierabend gemacht. Mir vorgenommen, heute mal vor Mitternacht schlafen zu gehen. Harhar.

Musikalische Abwechslung: David Bowie kommt nach HK (scheinbar muss man ein Mindestalter haben, um hier aufzutreten, oder zu mindest “old beyond the years” sein, so wie Starsailor). Mal sehen, wie teuer die Karten sind.

Mitternächtliche Vermutung: “Radio#1″ von Air klingt wie “Attack #1″, der japanische (also eher atakku oder so) Themesong von Mila Superstar, dieser super-tollen 70er Jahre Volleyball- Animeserie. *lol* jaja, und die Ostereier bringt der Weihnachtsmann.

Apropos Ostern: Habe mch breitschlagen lassen, ein Osterfest für meine Arbeitsgruppe auszurichten. Äh, ja… Ostereier suchen auf dem Sportplatz? Immerhin macht es nichts, wenn man die nicht gleich findet, man kann die immer noch als schwarze Eier weiterverwenden…
MUSSJETZTSCHLAFENGEHENMUSSJETZTSCHLAFENGEHEN *args*

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me monkey

Liebes Tagebuch,

Nun bin ich auch endlich im neuen Jahr angekommen, und diesmal ohne Probleme (mal abgesehen davon, dass es saukalt ist). Ich bin doch nicht in die Tropen geflohen (und der tägliche Blick auf die Asienkarte beweist es immer wieder, ich BIN in den Tropen), um hier 13°C und Nieselregen zu erleben. Das kann ich ja nun auch wirklich in Deutschland haben. Und da gibt es zumindest Heizungen und Isolierglas und Glühwein (dem ich ja eigentlich abgeschworen hatte, aber so langsam…). Motzmotzmotz… angeblich der kälteste Winter seit 50 Jahren, was für eine Freude. Nach meinem Australien- Highlight mit Regen in der Wüste (einmal in 10 Jahren, toll, könnte ich stattdessen im Lotto gewinnen? Ok, dazu müsste ich erstmal Lotto spielen, aber trotzdem..) wieder ein Wetterwunder, das echt überflüssig ist.
Aber es ist ja nicht alles schlecht, es hat immerhin während des Feuerwerks aufgehört zu regnen, und beim Fussball (FUSSBALL!!! FUSSBALL!!! *lol*) schien die Sonne. Und Fussballgucken in der Kälte kenne ich ja nur zu gut- sei es Frieren im Menschen-leeren C-Rang beim HSV oder Boden-unter-den-Füssen-Wegtauen in der Nordkurve bei Pauli.

Aber nun von vorn. Vier freie Tage, an denen die Geschäfte geschlossen (!!!) hatten (also, alle bis auf die 24h-Läden natürlich und die Geschäfte, die offen hatten, aber das waren nicht so viele), so dass ich folgendes gemacht habe:

1. zum Fussball gepilgert: Nach Causeway Bay zum Hong Kong Stadium, um mein Idol Bora “Toupet” Milutinovic zu bewundern und der Frage nachzugehen, ob Hong Kong am 31.3. eine Chance gegen PR China hat (äh, vielleicht). Bedauerlicherweise (? sehr freundlich heute wieder, tztz) sieht Bora in Wirklichkeit gar nicht so grotesk aus wie auf den Fotos. Sehr ungewohnt: kaum Polizei auf dem Weg zum Stadion, und wenn, nur welche zur Verkehrsregelung, niemand mit Schlagstöcken oder Schilden, keine Wasserwerfer… so geht’s auch? Andererseits habe ich auch noch nie so friedliche Fans (möchte fast sagen, desinteressierte Fans) gesehen. Nur beim ersten Spiel HKs gegen Honduras merkte man überhaupt, welches die Gastmannschaft war. Beim zweiten Spiel gegen Schweden waren die größeren Sympathien für Schweden, was auch daran lag, dass die HK Mannschaft ungefähr so gut wie St. Pauli in der letzten Saison spielt, d.h. jede erdenkliche Gelegenheit, mal wieder den Ball zum Gegner zu spielen, wurde genutzt und vor dem Tor wurde konsequent jede noch so sichere Chance versiebt (Stichwort: aus 5m Entfernung drüber, aargh). Immerhin fielen dadurch viele Tore, auch schön. Und die Schweden hatten ja auch nach der 0:3 Klatsche gegen Norwegen (das beste Spiel, was ich seit langem gesehen habe, aber nun ja, das letzte Spiel, was ich live gesehen habe, war Hertha BSC- SC Freiburg 0:0 “Fussball ist Leiden”) was gut zu machen. Souvenirs: Hunderte Digi- Fotos, aufblasbare Knallstäbe (oder wie man das beschrieben kann, offizieller Name ist laut Packung “Pong Bong Sticks”, was ziemlich aussagekräftig ist), Stadionzeitung (die hauptsächlich zum Papierflieger-Basteln genutzt wurde *lol*), HK Trikot und eine elegante Carlsberg- Einkaufstüte, die sehr gut zu meinen nicht-vorhandenen flaschengrünen Jaguar passt, äh, nein. Jedenfalls danke ich der HKFA von ganzem Herzen für dieses wunderbare Turnier, wie habe ich es vermisst, an einem sonnigen Nachmittag in einer Menschenmenge zum Stadion zu pilgern. btw: Es gab keine Bratwürste, aber dafür McDonald’s, KFC und ca. 5 weitere Fast Food-”Outlets” (freier Markt auch hier *lol*). Bier gab es nur von Carlsberg und sogar in 1 Liter Jugs, die allerdings eher spärlich gekauft wurden. Im Gegensatz zu Japan wird hier echt wenig Alkohol getrunken.
Und ich habe 20 Seiten Notizen, die ich eigentlich in einen Spielbericht verwandeln wollte, vielleicht morgen (harhar); ich komme diese Woche eh nicht ins Labor, da meine komplette Arbeitsgruppe im Urlaub ist, das einzige Meeting gecancelt wurde und irgendwie alles gerade so in der Luft hängt. Jedenfalls liegt dieses Projekt zusammen mit meinem unvollständigen Essay “Wieviel ist gutes Design wert- Mein iPod und ich” irgendwo auf meiner Festplatte rum.

2. Meilenstein erreicht: Endlich über 1000 DigiCam- Fotos gemacht. *brav* Flo lacht sich wahrscheinlich halb tot bei dieser lächerlich kleinen Zahl. *nach Brasilien rüberwink*

3. Feuerwerk von einem Boot aus betrachtet: Dank meiner Netball- Connections )(*lol* dämlicher Ausdruck) durfte ich mich unter die Biochemistry-Students mischen und das legendäre Feuerwerk über dem Hafen betrachten, was in der Tat sehr beeindruckend war. Ich sach mal, Mario Kart 64, Rainbow Road, aber ca. 40 Minuten lang. Sehr psychedelisch, auch ohne Alkohol oder andere böse Drogen. Aber noch viel besser war danach mit einigen Leuten in einem winzigen Restaurant großartige Süßspeisen zu essen, Sesamsuppe, Reisnudeln mit Erdnuss- Pflaumensauce, Reisbällchen (a.k.a. Laser Rice Balls, wie mir “erklärt” wurde, begriffen habe ich es nicht, egal) *hach* Und Kwun Tong nachts im Regen mit den ganzen Garküchen- willkommen bei Bladerunner. Wenn am Nebentisch Harrison Ford gesessen hätte, hätte ich mich auch nicht gewundert. An dieser Stelle: Bitte dringend das Buch lesen, das ist noch viel besser als der Film!

4. geschlafen: äh, uninteressant

5. die Stimmung in der Stadt genossen: Für zwei Tage war alles so ruhig und entspannt, richtig weihnachtlich (d.h. so wie es an Weihnachten sein sollte, nicht wie es an Weihnachten dann tatsächlich ist). Lauter Kinder in typisch chinesischer Kleidung (was man sonst nicht so sieht), Massen von Menschen mit Geschenken und alles geschmückt. Sehr spirituelle Stimmung (kann man das so sagen? Jedenfalls das Gefühl, dass das, was gefeiert wird wichtig ist, richtig ist, Halt gibt, Hoffnung gibt und sich für einen winzigen Moment die Welt etwas langsamer dreht, man weiß, wo man hingehört, auch wenn nicht wirklich dazu gehört. “… und ich weiß, was für ein Wetter über der Stadt lag, in der Nacht, in der wir nicht wussten vorher wir kommen, wohin wir gehen, die Schönheit der Chance, dass wie unser Leben lieben, so schwer es auch ist…”, sowas in der Art.)

6. doch noch was gekauft: Nämlich den NME und Love is Hell Pt. 1 und 2 von Ryan Adams, da HMV nach zwei Tagen dann doch wieder offen hatte… Auf der verzweifelten Suche nach Musik “to save my soul”, weil keine der CDs, die ich eigentlich haben wollte, bisher in HK veröffentlicht wurden (i.e. Air, Franz Ferdinand, The Coral…) und auch ansonsten ich nichts fand, was mein Indie- Herz erfreute (ich vermisse die Plattenläden HHs), so dass ich endlich meine eh völlig unbegründeten Bedenken Ryan Adams gegenüber ablegte (hängt irgendwie mit zu hohen Erwartungen an “Demolition” zusammen, immerhin nicht “Democrazy”). Gute Entscheidung, Selbstmitleid für alle und meine Seele gerettet (und am nächsten Tag war ja auch wieder Fussball).

7. extreme Late Night- Wäsche washing: nachdem ich zu viel Zeit im ICQ verdaddelt hatte, fiel mir um ca. 3 Uhr morgens ein, dass ich ja noch Wäsche waschen wollte. Vorteil: Um diese Uhrzeit sind fast alle Waschmaschinen leer (Betonung liegt auf “fast”). Nachteil: Die Wachleute gucken komisch, wenn man mit einer großen Tasche um die Blöcke schleicht.

Was fehlt mir noch zu meinem Glück (außer einem großem Coffee Mocha, of course, und/oder mehr Schlaf)? Feine Tanzmusik abseits von Trance und Hip-Hop (tolle Kombi *lol*), also alles, was man “indie” schimpfen könnte. Und: Meine Gebete wurden erhört, nach 2 Monaten(!!!) endlich wieder ein Party dieser Art in HK. Ja, die Musikszene in HK ist “etwas” einseitig… nichts gegen Hip-Hop oder Techno, aber trotzdem…

Und jetzt werde ich 11Freunde lesen, da mir Martin (dankedankedanke, dankedankedanke, dankedankedanke) ein paar Ausgaben geschickt hat. Schlafen? Vielleicht morgen. Ist auch erst 2 Uhr.

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Shuffle Mode

Aaargh, warum sehen bloß alle Europäer hier gleich aus, zumindest von hinten? D’oh! Sehr peinliche Verwechslung heute: Ich dachte, ich würde den SMCP- lesenden Typen kennen, der auf “meinem” Platz mit “meiner” Zeitung im Cafe saß, nun ja, nachdem ich ihn mit den Worten “Hi Jan, how come that you always sit on MY seat reading MY newspaper when I come to the cafe? And I bet you got the last chocolate muffin again, too!” begrüßte hatte, stellte sich heraus, dass ich mich geirrt hatte, und der Typ auch nicht kapierte, dass diese Begrüßung ironisch gemeint war. Schade. Stattdessen fiel es ihm sichtlich schwer, seine Wut über meine Ansprüche zu verbergen: “So you think this is your newspaper, well, I tell you what, this is for everyone in the cafe… And as you can see I’m eating a sandwich, not a muffin” Like, d’oh, dude, I know. S-o-r-r-y. Aargh. Nun, nach vielen Entschuldigungen meinerseits war er dann so genervt, dass er sein Sandwich nahm und ging, so dass ich Platz und Zeitung hatte. *lol* Was lernen wir daraus? Nichts.

Und aus der Serie “Industrie- Abfälle als Nahrungsmittel” heute: Wrigley’s Extra Winterfresh- schmeckt nicht nur wie Fensterreiniger, sondern hat auch diese appetitliche hellblau- grelle Farbe. Yum yum!

Talking of cold dishes (das ist mal ein Übergang, harhar, das ist schon jenseits von Delling und co.)- Kill, kill, kill: Warum nur bloß verschiebt sich der Release- Termin von Kill Bill 2 um zwei Monate? (<– Rhetorische Frage) Nein!!! Es ist schon schlimm genug, auf den zweiten Teil der Twin Peaks- DVD Edition zu warten (die wohl nie rauskommt *verzweifel*), aber jetzt auch noch das.
*nägelkau* I need a sword…

Immerhin ist die Luftverschmutzung heute nur LOW, jawohl, LOW!!! *freudentanz* Breathe!!! Danke, Regen.
Wenn jetzt noch irgendwie in der Uni geheizt würde, so dass ich nicht die ganze Zeit mit dicker Jacke rumsitze müsste, wäre es echt perfekt. *bibber* Draußen 10°C und drinnen 11°C, oder so. Wenn zumindest mehr Leute im Büro wären…

Und Mega- Highlight: Bora Milutinovic, der tollste Fussball- Trainer der Welt (bei jeder WM wieder ein Highlight, 2002 mit China, 1998 mit Nigeria, und zuvor auch eigentlich immer mit ‘ner anderen Mannschaft am Start, nur das Hammer-Über- Mega- Toupet ist immer dabei) weilt momentan für den Carlsberg Cup mit Honduras in der Stadt. Falls irgendjemandem dieses Weltereignis entgangen ist, dabei handelt es sich um ein 4 “Länder”- Turnier mit Norwegen, Schweden, Honduras und Hong Kong, dessen Bedeutung man gar nicht überbewerten kann. Man erinnere schließlich an das legendäre Schottland- Hong Kong Spiel, was lange Zeit das einzige Spiel war, dass McBerti mit den Schotten gewonnen hatte. Und da die Karten ermäßigt nur 8 Euro kosten (fast wie bei Pauli und die Spielqualität und das Wetter sind ähnlich), bin ich sehr am Überlegen, mir das anzugucken. *lol* Entzugserscheinungen? Aber nicht doch… Ansonsten 31.3. Hong Kong vs. China World Cup 2006 Quali!!! Das wird bestimmt super.

Und an der Konzertfront gibt’s auch neues (aber mehr aus der Reihe “so verzweifelt bin ich dann doch nicht”): Korn spielen in HK *lol* und Brian Ferry und The Pretenders. Passender Song dazu “Bought For A Song” von Fountains of Wayne. *lol*
Das Album ist doch besser, als ich dachte- trotz der abschreckenden Grammy- Nominierung. “Bright Future in Sales” ist angesichts der ganzen, sehr anstrengenden MBA- Studenten hier auch sehr aufbauend.

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